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Montag, 15. März 2010

After Eight

Wo wir gerade bei der Werbung sind: Seit nunmehr 8 Jahren habe ich die Ehre, von Amts wegen als der Mann meiner Frau gelten zu dürfen. Danke Weib, dass du es schon so lange mit mir ausgehalten hast! Was soll man dem noch hinzufügen? Vielleicht etwas Werbung? "Wenn einem so viel Gutes widerfährt, dass ist schon..."  - Keine Sorge, heute Abend geht es in eine Weinstube, da gibt es das Zeug nicht.

Freitag, 16. Januar 2009

Moin, moin

Wenn man nach übner 3 Monaten wieder mal einen Post schreibt, glaubt man ja, man hätte tonnenweise Highlights zu erzählen, die man sich am besten für mehrere Posts einteilt.

Quatschkram, wenn man einfach nur viel Arbeit hatte. Deshlab gibt es jetzt, ähnlich wie mnachmal beim Herrn Falcon, erstmal Leipziger Allerlei:

Team Fortress 2 & Co.:
Wie bereits vermutet, hatte ich mich auf dem Server auf Platz 3 vorgearbeitet, als die Statistiuk zurückgesetzt wurde. Dies und die Tatsache, dass zeitgleich die Stromnachzahlung ins Haus flatterte, bewegten mich, meine Onlineaktivitäten mal etwas zurückzufahren. Nach dem bunten Comiclook empfand ich die Tristesse des Ödlands, das ich mit Fawks erkundete, angenehm "kühl". Fallout hat mir richtig Spaß gemacht, lustigerweise am meisten, nachdem ich, nach dem Ende einen früheren Spielstand lud und den noch unerkundeten Teil der Welt besuchte. Nun stehte in Frankfurt ein nagelneuer Rechner, den ich wohl zunächst dazu nutzen werde, Lara auf den Hintern zu starren. In Ermangelung einen Internetzuganges bleibt mir Bioshock in Directx 10 leider verwehrt.

Der PC stammt übrigens von Alternate. Eine schwere Entscheidung, wenn man selbst mal 2 Jahre als Sklave dort verbracht hat und die Reklaabteilung kennt. Informationen aus gut unterrichteten Kreisen besagen aber, die Zustände hätten sich gebessert. Nun bis jetzt läuft alles zufriedenstellend.

Wenn Frauen essen:
Eines meiner Bahn-Erlebnisse fällt mir immer mal wieder ein und verdient auch erwähnt zu werden. In der Bahn wird ja viel gegessen, zumal, wenn man lange unterwegs ist, raschelt und schmatzt alles um einen herum und es lassen sich herrliche Feldstudien betreiben. Eigentlich bin ich ja da ziemlich tolerant. Klar Döner ist in den engen Abteilen/Großraumabteilen problematisch. Auch der Sojaduft von chinesisches Essen ist gewöhnungsbedürftig. Was mich aber - und das erstaunt mich selbst - immer wieder über die Gebühr irritiert, ist der Verzehr eines simplen Brötchens von Frauen, die... vermehrt auf ihre Figur achten(?). Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist dies Species daran zu erkennen, dass das Brötchen ausgepackt und dann zunächst ausgiebig inspiziert wird. Es folgt ein Zupfen an einem heraushängenden Salatblatt, das Entfernen eines einzelnen Sonnenblumenkernes von der Oberfläche, welches dann gedankenverloren gekaut wird. Nun wird der erset richtige Bissen getätigt, gefolgt von der genauen Betrachtung des Bissstelle. Es folgt langes bedächtiges Kauen... und... dann wird das Brötchen wieder in die Tüte zurückgelegt und irgendwo in den Untiefen des Reisegepäcks vergraben. Kurz danach wird aus eben diesen Untiefen auf genauso umständliche Weise ein kleines Wasserfläschchen hervorgeholt aus dem ein kleiner Schluck genommen wird. Gerade dann wenn man als Mitreisender nach diesen Erlebnissen kurz vor dem Wegnockern ist, wird das Brötchen wieder hervorgeramt. Der oben beschriebene Ablauf wiederholt sich, wird aber vielleicht von einer eingehenden SMS unterbrochen, die zur Folge hat, dass das Brötchen schnell wieder eingepackt und an eine Stelle gelegt wird, an die sich die Dame mitunter nach der SMS nicht gleich wieder erinnert und aufwändig suchen muss.

Angeblich soll es ja in Deutschland nicht mehr vorkommen, dass Leute verhungern. Aber so richtig glaube ich das nicht mehr.

Abowechsel:
Nicht nur aus dem Grund, dass die Stromrechnung zukünftig moderater ausfällt , sondern eher aus der Erkenntnis heraus, dass die Bericherstattung meiner bevorzugten Spielezeitschrift sich immer weniger mit meinen Erwartungen deckt, wurde das Abo eingestellt und gegen eines einer vielversprechenden Hörbuch-Zeitschrift getauscht. Das brachte mir immerhin die "Chemie des Todes" als Willkommensgeschenk ein und wird mich villeicht dazu veranlassen, hier mal das eine oder andere Wort über "Neuentdeckungen" meinerseites zu verlieren.

Blindfisch:
Nachdem ich die eine oder andere Ausfahrt aufgrund zu spät erkannter Hinweisschilder verpasst habe, bestätigte der Augenarzt, was ich längst ahnte: Eine Brille musste her. Sie ist inzwischen da, entstellt mich nicht allzusehr, hat aber den enormen Vorteil, dass ich jetzt wieder scharf wie ein Lux sehen kann. Das Gefühl, dass die Bekannten und Freunde die ganze Zeit auf die Brille starren, statt einem in die Augen zu schauen geht hoffentlich bald weg.

Donnerstag, 11. September 2008

Zwischen Malamatina und Kokkineli

Bei der Frage Grieche oder "Ikebana"-Franzose brauche ich ja nicht lange nachzudenken. Man hört ja aber immer mal wieder von Menschen, die was gegen Fleisch, Knoblauch oder gar Ouzo haben. Hat man den einen oder anderen dann doch überzeugen können, den Griechen ums Eck "schon wieder" aufzusuchen, muss man sich aber mit diesem kleinen Sieg meist schon zufrieden geben. Meine Mission geht natürlich weiter, will ich doch die Zweifler von den Vorzügen des Retsinas überzeugen. Aber da ist dann meist Schluss: "Wenn ich auf nem Baum kauen will, beiß ich in eine Kiefer. Davon stehen in der Heide eh genug rum" oder "Wie kann man so eckeliges Zeug nur trinken" ist dann zu hören. Es verlangt also eines langfristig angelegten Planes, die Zweifler zum Retsina zu bringen. Mein Plan beinhaltet 3 Stufen.

Stufe1: Es gilt den Anfang mit einer nicht zu sehr geharzten Variante zu beginnen. Malamatina ist eine solche Sorte. Fast beiläufig kann man auf das lustige Etikett hinweisen, dass auf die verdauungsfördernde Wirkung des Weines abzielt. Bei guten Griechen gibt es die 0,25l Variante übrigens zum genau halben Preis der 0,5l Variante. Somit besteht die Möglichkeit, dass Getränk, so es denn gefällt, immer schön kühl zu haben. Dies ist eine weitere Bedingung für den ungetrübten Retsinagenuss: er muss richtig kalt sein.

Stufe 2: Nach erfolgreichem Abschluss der Stufe 1, muss der Jagdinstinkt geweckt werden. Dies kann einem z.B. dadurch gelingt, dass man auf den Kokkineli hinweist, eine Rosévariante des Retsinas. Hier sei z.B. der Hersteller Cambas empfohlen. Ehrlich gesagt passt der Harzgeschmack auch besser zu der rosé Variante, die aber auch kalt getrunken werden muss. Ein Kardinalfehler wäre es, den Kokkineli für (die auch existierende) rote Variante zu halten und bei Zimmertemperatur zu trinken. Wer schnell zum Ziel kommen will, kann also auch mit Stufe 2 beginnen.

Stufe 3: Man verblüfft den Zweifler mit vermeintlich fundiertem Wissen um den Retsina. So ließe sich beiläufig anmerken, dass der Name Kokkineli von der Koschenille (einer Laus, die roten Farbstoff enthält, mit der auch der Campari gefärbt wird) stammt. Oder dass Harz bei den Griechen als probates Mittel verwendet wurde, um Wein haltbar zu machen. Es sich also quasi um ein sehr ursprüngliches Getränk handeln würde. Man vermeide hier aber die Diskussion darum, warum der Wein auch heute noch haltbar gemacht werde müsse und die sich daraus ergebende Frage nach der Güte des Weines.

Wer es bis hierhin nicht geschafft hat, bestellt dem Zweifler einfach Mavrodavne-Wein.

Freitag, 5. September 2008

Das Fernfahrersysndrom: Essen und Trinken...

... hält Leib und Seele zusammen. So heißt es ja und das mit dem Leib kann ich an mir gerade ganz gut feststellen, denn in den letzten Monaten kam das eine oder andere Kilo Kitmasse hinzu. Drum - und weil der Cholesterinspiegel irgendwie auch zu hoch - soll nun etwas kürzer getreten werden.

Was mich zu der ursprünglichen Intention bringt, diesen Blog zu starten: Meine Freude am Essen und Trinken. So will ich mich, so der gute Vorsatz, nun wieder mehr diesem Thema widmen, aber natürlich auch ab und an schreiben, wenn mir zufällig wieder mal Demi Moore über den Weg läuft.

Los geht es mit der Beschreibung eines von mir bei mir selbst diagnostizierten Gendefekts, der sich in den Symptomen des Fernfahrersyndroms manifestiert. Der Grundstein für das Fernfahrersyndrom wird meist in der Kindheit gelegt. Bei mir erfolgte dies an den Tagen, an denen wir früh morgens (ich meine wirklich früh morgens) an die Ostsee fuhren. Am Abend zuvor bereitete Muttern meist schon die Karbonaden (Norddeutsche Bezeichnung für Kotelett) vor, kochte Eier und setzte den Kartoffelsalat an. Herrlich! Ich konnte kaum schlafen aus lauter Vorfreude auf die See und die Aussicht auf den Verzehr der panierten Speisen (Fleisch mit Semmelbrösel, Ei mit Sand) Dazu gab es Caprisonne. - Alles war in der Kühltasche verstaut, so dass es theoretisch den ganzen Tag über angenehm gekühlt bleiben hätte können. Theoretisch, denn bereits gegen 8.00 hatte Vatern Lust auf ein Ei oder bereits etwas Kartoffelsalat. So war denn von dem Vorrat gegen Mittag nicht mehr viel übrig.

Über die Jahre muss sich nun diese Verdrahtung von Urlaub, Wegfahren und Essen irgendwie so verbunden haben, dass ich, kaum sitze ich im Auto, Hunger bekomme. Mit meiner Frau habe ich die Abmachung, die auch heute selbstverständlich noch vorbereiteten Stullen und gekochten Eier, nicht vor der Autobahnauffahrt zu essen. Das hat mich auf Fahrten in den Süden schon öfter mit dem Gedanken spielen lassen, nicht den langen Landstraßenweg nach Soltau zu nehmen, sondern über Hamburg zu fahren. Dabei ist man bereits nach 5 Minuten auf der Autobahn und nicht erst nach 45min.

Interessant ist dieses Fernfahrersyndrom, weil ich über Jahre morgens eigentlich keinen großen Hunger hatte. Es kam vor, dass ich den ersten Happen erst gegen Mittag zu mir nahm, was übrigens entgegen den Aussagen der Frühstücksprediger, durchaus nicht ungesund ist. Aber auf Autofahrten war dieses "Naturgesetzt" bei mir bereits immer ausgehebelt.

Der aufmerksame Leser wird nun vielleicht sagen: Aber predigt er nicht immer die Vorzüge der Bahn? wie ist es denn da? Nun: dort ist es nicht so. Vielleicht komme ich bis zur Rente ja dahinter, warum dem so ist...

Freitag, 18. Januar 2008

Theksi - oder "Lass deinen Vorurteilen freien Lauf"

Zugegeben, es sind meist Anglizismen, aber es gibt auch urdeutsche Worte, bei denen man an der Aussprache sehr deutlich merkt, worum es geht - und, je nach Mundart, eine gewisse Bedeutung in das Wort legen kann.

1. Das Wort als solches
Da hätten wir zum Beispiel das Wort "Party". Das lang gezogene "a" erinnert an "Aahhh", das "r" etwas so gesprochen wie das Schnurren einer Katze vermitteln etwas wohliges und das "y" als "iihh" gesprochen erinnert an Cowboys und Indianer auf ihren Pferden. Da sage noch mal einer, damit wäre eine Party nicht gut charakterisiert.

Ähnlich verhält es sich mit dem Wort "Sex". Das zischende "S" vermittelt, dass es wohl um etwas Aufregendes geht. Das kaum wahrnehmbare "e", dass es sich aber wohl auch um keine überaus lange Angelegenheit handelt. Na, und das "x" (sprich "ksssss") verspricht zumindest einen langen "Nachhall".

Als drittes Beispiel soll die "Maloche" herhalten. Was für Leiden kann man nicht in das "a" und "o" legen - und das abschließende "e" bietet noch mal Möglichkeit seine ganze Verachtung (äähhh) hineinzulegen.

2. Das Wort in seiner regionalen Färbung
Was aber, wenn der Hesse eine Party feiert, der Schwabe Sex hat und der Berliner malocht?
der Hesse "macht Paddi", der Schwabe hat "Theks" und der Berliner "mal-oohch-t". "Paddi machen" erinnert irgendwie schwer an "Pipi machen", an blödes Mädchengegacker und aufgesetzte Fröhlichkeit. Und? - Wer einmal einen hessischen Karneval (womöglich noch in Giessen) erlebt hat, weiß wovon ich spreche. Ich will das nun um Gottes Willen nicht zu sehr verallgemeinern. Aber für Giessen gilt es.

Ja und der Schwabe. Der hat natürlich nie selbst "Theks". Sondern er spricht lieber über den der Anderen. Da es sich da in fast jedem Fall um etwas Verabscheuungswürdiges handelt, kommt dies natürlich auch bei der Aussprache zur Geltung. Unerotischer kann man "Sex" gar nicht aussprechen. Ein Wunder, dass die Schwaben überhaupt Nachkommen haben.

Na- und der Berliner. Er "mal-oohch-t". Bei der Aussprache kommt vieles das herüber, was Wowereit mit seinem Ausspruch "Berlin ist arm, aber sexy" transportieren wollte. Will heißen:" Ikke schuffte jeden taach schwer, wa - aber das macht mir nüscht. Weil meine Ische mich lieben tut. Und mit den feinen Herrschaften hab ikke sowieso nüscht am Hut." Diese Haltung ist so sympatisch, dass man sich fast entschuldigen muss, wenn man anregt, an dem Zustand mal was zu ändern.

3. Die regionale Spezialität
Besonders interessant ist ja sprachlich, die regionale Bezeichnung für bestimmte "Speisen". So kann man doch die kompakte, viel zu große rundliche Semmelbröselgranate in Berlin gar nicht besser bezeichnen, als mit dem Wort "Boulette". Nur "verzauberte Schrippe" passt noch besser.
Die bayerische Variante "Fleichpflanzerl" vermittelt, dass der Bayern meint, wegen der enthaltenen Zwiebeln handele es sich eigentlich um ein Gemüse, was aber in Bayern natürlich kein Essen für wahre Kerle ist. Daher muss noch schnell der "Fleisch"-Vorsatz dazu.
In die norddeutsche Frikadelle (Sprich "Friekahhdeelle) wiederum wird gerne eine gewisse Arroganz gelegt, die vermittelt, dass es sich allerhöchstens um eine verzehrswürdige Speise handeln könnte, wenn solche aus edlem Fisch zubereitet wäre. Zudem erinnert das "deelle" immer an kaputte Autos und Autoreifen. Dinge, von denen man hier annimmt, sie seine sowie Bestandteil von Frikadellen. Bleibt noch die Variante "Klops" (sprich Klobbss). Welche Form, wenn nicht rund und am besten noch etwas angetrocknet sollte ein Klops bitte haben?

Bevor ich nun den Unwillen von den Bewohnern aller Regionen Deutschlands auf mich ziehe, höre ich für heute auf und hoffe auf reichlich Widerspruch.

Freitag, 7. Dezember 2007

Wozu man Handys wirklich braucht

Um bei der Liebsten anzugeben, welch tollen Ausblick man aus dem Hotelfenster bei der Schulung hatte (Beim Frühstücksbuffet hab ich mich nicht getraut)


Um die Beute der letzten Portwein-Verkostung zu verewigen. (Die Flasche rechts kosten normalerweise 45 €) Lecker, lecker, sach ich nur.

Sonntag, 18. November 2007

Ein halbes Schinkenohr?

Mindestens zweimal im Jahr (zu Geburtstag und Weihnachten meiner Frau) mache ich mich alleine auf in den Geschäftsdschungel unserer Kleinstadt. Nach getaner Arbeit belohne ich mich dann mit einer Dönertüte. Eine Dönertüte ist hier der letzte Schrei! Sie besteht aus Döner, Pommes, Salat und einem Haufen Soße. Letztere bringt es mit sich, dass man das Gebilde möglichst schnell essen muss, bevor es durchweicht. Dieser Umstand veranlasst den Verkäufer meines Vertrauens (er isst seine Gebilde unter Zeugen selbst) zu meinen, man müsse auch den Verkaufsvorgang möglichst zügig erledigen. Am Samstag bspw. sagte er, nachdem ich meine Bestellung brav aufgesagt hatte: "Schinkenohr Halb?" Ich entgegnete, ich wolle Döner und kein Schinkenohr. Leise Zweifel ob der Vertrauenswürdigkeit keimten in mir auf. Man hört ja in letzter Zeit immer öffter von dem Gammelfleisch.

Beim Wiederholen seines Ausspruches, meinte ich statt Halb nun Kalb verstanden zu haben, was aber seine Frage nicht minder verständliche machte. Der Dönermann wurde langsam ungeduldig. Nicht dass sonst noch jemand im Laden stand, aber offensichtlich lief auf dem im dort installierten LCD-Fernseher (150 Bilddiagonale!) gerade sein Lieblingsvideo.

Dann auf einmal hatte ich es, nachdem ich die zwei Drehspieße entdeckt hatte. Bei dem einen handelte es sich um.... Geflügel. Der gute Mann hatte mich "Chicken oder Kalb" gefragt. Offensichtlich gibt es bei Türken ein sprachliches Problem mit dem Wort "Huhn", ähnlich wie die Chinesen das mit dem "R" haben - oder "chicken" ist ein türkisches Schimpfwort, dass man ungeliebter Kundschaft ungestraft zurufen kann. Was weiß ich... Aber als er mich dann noch fragte,ob ich meinen Döner süß (suss?) haben wollte, war ich mit meinen Nerven am Ende. Erst als er entnervt auf die diversen Soßen zeigt, verstand ich.

Nächstes Mal geh ich zu dem plattdeutsch sprechendem Wurstverkäufer am Markt. Den versteh ich wenigstes!

Freitag, 28. September 2007

Was LKWs mit Essen zu tun haben


LWK 1:
Das muss auch hier mal gesagt werden: Ich mag es, wenn beim Praktiker - Schubkarren - Schnäppchenkauf vom LKW der Besitzer des griechischen Restaurants neben mir auftaucht und mir freundlich die Hand schüttelt.

LKW 2:
Auch das muss hier mal gesagt werden: Wunderte ich bisher beim frühmorgendlichen Kaffeekauf im Hannoveraner Bahnhof noch immer, wer die dort dargebotenen 30 Laibe Leberkäse (a 20 Scheiben) über den Tag so wegfuttert, so weiß ich seit gestern, dank einer unglücklich langen Zugfahrt, dass man heute abends offenbar nicht mehr heimlich in den Puff oder fremd geht, sondern zum Bahnhof Leberkäsweckle essen.

Sonntag, 10. Juni 2007

Unkitas Anlagetipp

Dieser Zeiten wird man ja mit Hinweisen auf "Kursraketen" und Fonds mit mörderischer Performace geradezu tod-gespamt. Um so erstaunlicher, dass noch niemand die echte Goldgrube entdeckt hat. Machen Sie in Bierdeckeln! - ist mein heutiger Anlagetipp. Es steht zu erwarten, dass die Bierdeckel-herstellende Industrie bald expandieret und an die Börse geht.

Grund für meinen Tipp ist unser Grieche um die Ecke. Beim gestrigen Besuch haben wir es zu zweit geschafft, mit unserer nicht außergewöhnlichen Getränkebestellung gleich 10 Bierdeckel zu erhalten. Bei ca. 50-100 Gästen pro Abend macht das 500 - 1.000 Bierdeckel pro Abend, also 12.000 bis 24.000 im Monat und 144.000 bis 288.000 im Jahr.

Wer jetzt behauptet, die Deckel könnten ja möglicherweise mehrfach verwendet werden, auf die vierwöchigen Betriebsferien hinweist und womöglich noch meint, dass man von einem Griechen nicht auf die Gesamtheit des Gaststättengewerbes schließen kann, dem sage ich, er wird nie reich an der Börse werden, denn ein gewissen Risiko gehört halt dazu.

Als letztes Argument sei hier noch angeführt, dass man zukünftig dann immer einen trifftigen Grund hat, auch gegen den Wiederstand der Frau, zum Griechen zu gehen. Schließlich muss ja die Wirtschaft angekurbelt werden!

Freitag, 25. Mai 2007

Burger-Krieg in Kreuzberg

Na so was, jetzt haben sie aber die Grenze des "guten Geschmacks" wirklich überschritten. In Kreuzberg!!! Und dann auch noch in der Nähe einer Schule. Herr Ströbele sah auch gleich zurecht eine Gefährdung der Kinder aus der Schule. Schließlich hatte in Kreuzberg bis dato noch kein Kind jemals einen Mc Donalds gesehen. Und anderswo scheint die Gefahr in der Pause mal schnell einen Burger zu essen, wohl nicht so groß zu sein.

Aber nicht genug damit. Endlich, nachdem die Mai-Randale langsam zum lässtigen Muss-Event verkommen ist, hat die radikale Linke mal wieder ein richtiges Feindbild. Und endlich kommen vielleicht die im Keller gelagerten Molotov-Cocktails zum Einsatz, obwohl damals ja noch zu erheblich günstigeren Benzinpreisen gekauft.

Nur die Schüler um die es vornehmlich geht, sehen es gelassener...

Freitag, 11. Mai 2007

Über die Hot-Dog-Mafia

Seit ich nicht mehr so oft zu Ikea komme und der Saturn in Köln (Darth Puma wird vielleicht wissen warum) auch immer seltener auf dem Besuchsprogramm steht, kann ich den einmal alle 2 Monate aufkommenden Gelüsten nach Hot Dogs nicht mehr außer Haus nachkommen. Der Außer-Haus-Verzehr hat den eindeutigen Vorteil, dass man die Sauerei, die man dabei macht, wenn man immer alle Soßen und Beilagen haben will, einfach von den Tauben weggefuttert werden (jedenfalls bei Saturn).

Bei unserem letzten Dänemark-Urlaub wurden daher die Grundzutaten für Hot-Dogs mitgebracht. Seitdem befinden wir uns in den Fängen der Hot-Dog-Mafia: Zuerst sind die Röstzwiebeln alle, aber die Soßen noch gut 3/4 voll. Ok, die werden nachgekauft. Dann sind die speziellen dänischen Gurken alle. Sind auch die nachgekauft, ist eine der Soßen alle.... Am Ende kauft man immer ein oder zwei Zutaten nach und dieser ganze Hot-Dog-Kram im Kühlschrank erinnert animiert einen dann viel zu oft dazu, "mal wieder Hot-Dogs zu essen". Jetzt aber reicht es. Am Montag gibt es das finale Hot-Dog essen. Dann werden alle Zutaten weggeworfen, die nicht aufgebraucht sind.!

Na ja, vielleicht könnte man ja die Gurken behalten und die Röstzwiebeln. Ach, verdammt!

Dienstag, 20. März 2007

Geburtsstunde des Sushi

Dan überlegte, ob er seinen Umsatz nicht dadurch etwas ankurbeln könne, indem er den wenigen Gästen seiner Bar zukünftig etwas zu Essen anböte. Die Leute in dieser Stadt waren ja faul geworden. Die Männer verdienten ihr Geld nicht mehr rechtmäßig sondern durch Alkoholschmuggel und die Frauen konnten gar nicht mehr kochen. Stattdessen sah man sie neuerdings auf offener Straße rauchen. Wo sollte all das das nur noch hinführen.

Die ganze Stadt war nicht mehr das, was sie früher einmal war. Täglich stömten neue Menschen aus aller Herren Länder in die Armutsviertel. In den Küchen der Restaurants fand man immer mehr asiatisch aussehende Männer. Aus Italien war die Mafia herübergeschwappt. Kleine Männer in ausgesucht guter (und teurer) Kleidung erpressten von den wenigen ehrbaren Männern die geblieben waren enorme Geldsummen und nannten das Schutzgeld. Bei ihm waren sie Gottt sei Dank noch nicht gewesen. Aber es schien nur noch eine Frage der Zeit.

Vielleicht sollte er auch einen dieser Asiaten einstellen. Sie sollten ja aus Fisch wahre Kunstwerke zaubern können.

Donnerstag, 1. März 2007

2 mal 52 Jahre

Die Brüder Richard und Maurice zögerten zunächst. Dann verkauften sie dem Herrn Kroc aber doch die Rechte, Etablissements unter ihrem Namen eröffnen zu dürfen, was er morgen vor 52 Jahren auch erstmals tat. Damit hatte der Milchshake-Maschinen-Verkäufer nun aber so viel Erfolg, dass er 1961 gleich den ganzen Konzern kaufte. Damit begann eine einzigartige Geschäftskarriere, über die Mark Knopfler sogar ein Song schrieb.

Erstaunlich ist die Tatsache, dass Herr Kroc beim Erwerb der Rechte bereits 52 Jahre alt war. Manch einer bereitet sich heute da innerlich schon auf die Rente vor.

Das Produkt der Krocschen Etablissements kann man übrigens essen. Glaubt man den Kalorientabellen, hat eines der größeren Exemplare übrigens 505 kcal. Damit deckt eine normale Büroangestellte 20-30% ihres Tagesbedarfs an Kalorien.

Dass das Produkt nicht so schlecht wie sein Ruf ist , bestätigte übrigens Stiftung Warentest vor zwei Jahren...

Ich will sehen!...

Dienstag, 6. Februar 2007

Kantine" - Was Wikipedia nicht weiß

Kantine (von ital. cantina „Flaschenkeller“)
Wird in manchen dieser Örtlichkeiten fälschlicherweise in Hinblick auf das Kantinenpersonal verstanden.

... die der Verköstigung der Mitarbeiter mit vornehmlich warmen Mahlzeiten dient.
Das wort "vornehmlich" kann im Einzelfall auch für üblicherweise warm zu verzehrende Mahlzeiten Anwendung finden

Im Regelfall ist es nur Mitarbeitern und Besuchern der Firma möglich, die Kantine zu besuchen,
Diese Regelung findet immer dann Ausnahmen, wenn die Größe der Kantine in etwa einem Achtel der Belegschaftsgröße entspricht.

Externe Gäste müssen meist einen höheren Essenspreis bezahlen.
Mitarbeiter müssen dies auch, wenn sie, weil nicht oft genug in der Kantine, vom Personal nicht erkannt werden.

In vielen Unternehmen wird das Kantinenessen für die Mitarbeiter subventioniert
Regelung, die in der Zeit vor dem Weltkrieg (dem ersten WK!) abgeschafft wurde.

...häufig wird Komponentenessen angeboten.
Wird vom Personal beim Befüllen des Tellers aber wieder zu einer Komponente zusammengefügt.

Nach einer Studie der CMA machen deutsche Kantinen pro Jahr 5,12 Milliarden Euro Umsatz.
...?