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Dienstag, 1. Juni 2010

Putzcha!

Der Pod ist inzwischen da und gut befüllt, Plants vs. Zombies macht einen Höllenspaß (wer hätte gedacht, dass ich die alten Midi-Klängen nochmal so gerne höre). Das Teil zeigt sogar die im Heimnetzt geplante Route offline an... Ähh mein Weib macht sich auf dem Welcome-Screen auch sehr gut. Ich bin also bisher rundum begeistert. Vielleicht nur eines: Warum kann man mit dem Ding nicht auch noch telefonieren? Dass da noch keiner drauf gekommen ist... 

Und noch eines: Ich kann dreckige Brillen nicht leiden und bin daher (seit ich eine habe) etwas häufiger als der normale Brillenträger am putzen. Nun geht es mir aber mit dem schicken ipod auch so. Gibt es eigentlich schon eine selbstreinigende Variante? Wäre mir ja doch irgendwie peinlich, im Zug immer das Putzzeug rauszukramen.

Freitag, 21. Mai 2010

Podcha!

Jahrelang hab ich mich erfolgreich gewährt, nun haben sie mich doch bekommen. Ich brauche ihn eigentlich gar nicht, schon gar nicht so groß und irgendwie war der alte Player mit der fehlenden Kappe für den USB-Anschluss wenigstens individuell. Hach, und ob ich all die Spielchen und Videpodcasts überhaupt will, weiß ich auch noch nicht. Aber ich hatte ihn am Wochenend in der Hand und naja.... Es hat sich einfach so ergeben.

Irgendwelche Ideen, womit die die 32 GB füllen soll?

Mittwoch, 14. April 2010

Carpe diem!

Als ich vor 5 Jahren aus Köln wegzog, stand es groß an der Litfaßsäule: Abschiedstournee! Er ging also - und ich betrachtete es als gutes Ohmen für meine eigene Zukunft im Norden, dass durch sein Gehen alles irgednwie besser werden würde. All meine Abscheu vor dem, was in meiner Jugend an deutscher Musik so produziert wurde, fand in dem weichgespülten Vorzeige-Schwiegersohn seinen Fokus für mich. Er ging also und ich hoffte auf bessere Zeiten.

Hätte ich nur die Spuren im Sand besser gelesen! Erst schickte er seinen Sohn vor, den er tanzen ließ und verkuppelte ihn mit einer deutschen Schlagersängerin, die auch irgendwie wieder in diese Vorzeigeschublade passte. Dann trat er selbst in Talkshows auf und äußerte sich (oder auch nicht) zu politischen Themen. Und jetzt? Jetzt "commt" er wieder. Auf den Litfaßsäulen ist es gelb auf schwarz zu lesen! (Ob das nun politisch gemeint ist?)

Womit haben wir das verdient? Wer hat das angestoßen? Erleben wir gerade wieder so etwas wie die Renaissance des schlechten Geschmacks? Howie!- bitte geh wieder!!

Donnerstag, 18. März 2010

Beat the Raab

Nun mag ich ja den rabigen Stefan nicht so besonders, muss ihm aber zugestehen, dass er wohl ein Gespür für den Fernsehmarkt hat. So denn scheinbar auch bei seiner "Unser Star für Oslo-Idee". Und - ja, Marius die olle Catterfeld und sogar die Silbermond-Sängerin sind mir als Jury 1000x lieber als der Bohlen-Clan. Auch die Lena, die nun - wie ich finde, auch nicht ganz zu unrecht - gewonnen hat, geht ok. Wenn Sie den Ton nicht trifft, glaubt man, sie macht das absichtlich. Und irgendwie wirkt sie ja auch so ganz natürlich, nicht so wie die Catterfeld.

Und jetzt sagen alle, dass die Lena bei der Abstimmung der "Ostblock-Abstimmungsmafia" wieder keine Chance hat! Man könnte natürlich sagen, dass die da einfach einen anderen Musikgeschmack haben und daher anders abstimmen und die Ralph-Siegel Kandidaten allesamt irgendwie nix waren. Aber... Warum ist es uns Deutschen eigentlich so wichtig, in diesem Wettbewerb endlich wieder mit vorne zu sein? War das bisschen Frieden denn besser? Oder dieser freakige Finnensong vom vor- oder vorvorletzen Male? So ganz verstehe ich diese Leberwursthaltung, wenn wir mal wieder letzter geworden sind nicht.

Beim Fussball wird ja dann meist auf den Trainer und die völlig überbezahlte Spieler geschimpft, beim Contest nun können wir uns aber endlich selber ne Backpfeiffe geben, denn schließlich haben ja "wir" per Abstimmung dem Raab gesagt, er soll das Ticket nach Oslo auf die Lena ausstellen.

Drei haben aber jetzt schon gewonnen, nämlich der Raab, die ARD und Pro7. Finanziell, so irgendwie - zumindestens. Und das ist doch auch schon was.

Und natürlich interessiert mich dieser ganze Contestkram überhaupt nicht.

Mittwoch, 11. Juni 2008

Der Plagiator

Da mir die Musikgeschichten vom Herrn Schaffner so gut gefallen, tue ich es ihn heute mal gleich. Er möge mir verzeihen. Andererseits ist es ja irgendwie auch immer ein gutes Zeichen, wenn es Nachahmer gibt. Man sollte denn mein Plagiat auch eher als Hommage an den Herrn Schaffner sehen.

Also, es waren mal der Detlef, der James, der Geoffrey, der Alex, der Martin und schließlich noch Dieter. Die mesiten von ihnen kamen, eie auch ich, aus Hamburg und ausgesehen haben sie 1975 so:

Das ist aber kein Fotos von den Karl May Festspielen in Bad Segeberg, sondern das ist der James da vorne. Der hat gesungen. Man sagt, er hätte das ganz gut gemacht. Ich fand das damals auch, weshalb ich mir die erste Platte von denen gekauft hab. Das hatte aber auch damit zu tun, dass neben "Uns Udo" danach aus Hamburg musikalisch lange nichts mehr kam.

Die Sechs hatten aber am Anfang auch Glück, bekam doch ihre erste LP (die musste man damals noch umdrehen) gleich den deutschen Schallplattenpreis. Witzig, dass ausgerechnet die Auskoppelung eines Songs über eine Zeitbombe, bei dem James in sehr Hoher Stimme (Fachleute sagen wohl Kopfstimme zu sowas) in den USA die Charts stürmte. Danach galten die Jungs als international Erfolgreich. Das hat sich dann so angehört:



1977 wäre es dann um ein Haar vorbei gewesen mit der Band, denn nur die Tatsache, dass die Band in Atlanta kurzfristig in einer Radio Show spielen mussten, verhinderte dass die in dem gleichen Flugzeug saßen, wie die Jungs von Lynard Skynard, das abstürzte.

Der Erfolg reichte aber leider nur über 3 Platten. Das vierte Album hatte dann lange nicht den Erfolg der Vorgänger. Irgendwie muss das für Misstimmung gesorgt haben, weil der Detlef, der Martin, der Geoff und dann auch der Alex die Band verließen. Damals haben sie gesagt, dass es mit dem Tourstress zu tun gehabt hätte, aber es lag wohl auch am James, mit dem es wohl nicht ganz einfach war. Auf der 5 Platte gibt es ein Song über den Ausstieg vom Alex, der immer ein guter Freund vom James gewesen war, in dem auf auf Probleme mit dem Alex angespielt wird. Aber die Probleme hatte wohl eher der James, wegen des vielen Heroins, das er nahm.

Ab 1980 ging es dann mit dem Erfolg im mehr bergab. Schade, denn auf der LP Voices hätten sie mit "More than a feeling noch mal einen richtig guten Hit landen können.



Die Band wurde mehrfach umbesetzt und löste sich 1988 dann auf. Der James erlangte dann 1992 noch einmal traurige Berühmtheit, als erste Hamburger Herointote des Jahres.

Und die Anderen: Der Detlef hat erelativ erfolgreich Filmmusik gemacht, der Geoffrey hat ein Studio aufgemacht und unter anderem die ersten CDs von Annett Louisan produziert. Von der kann man (außer über die Größe) ja sagen was man will, aber die Alben sind excellent produziert. Tja und der Alex hat es dann mit dem Detlef 2001 nochmal probiert, der Detlef ist dann aber wieder ausgestiegen. 2006 hatt der Alex dann mit ein paar anderen Jungs nochmal ne CD gemacht, aber der alte Glanz der Band war vorbei. Auch optisch...

Ach ja, mein Lieblingslied von Lake war ja immer dieser Schmachtsong....

Freitag, 18. April 2008

Twenty One

Ich könnte ja jetzt einfach nur Cranberries drunter schreiben. Aber das mach ich nicht, um niemanden zu verärgern und weil dann keine Sau kapiert, dass es sich vielmehr um den gleichnamigen Film handelt, der heute auf Vorschlag der Frau Gemahlin gesehen wird. Eigentlich ist sie ja kein großer Fan solcher Art Film, aber nun darf geraten werden, warum sie dort nun doch rein will.

Freitag, 7. Dezember 2007

Whole "lott"a love

Die einen kommen, der anderen geht...

Was, das versteht keiner? Na, dann nochmal: Gunnar Lott, Chefredakteur der Gamestar, gab jüngst den Abschied von seinem Posten beklannt. Er bleibt dem Verlag zwar erhalten, aber zukünftig fast nur noch für den Onlinebereich. Für mich bleiben nun eigentlich nur noch Christian Schmidt und Fabian Siegismund, deren Artikel ich als Abonnent schätze. Danach fällt das Niveau für meinen Geschmack schnell ab oder aber wird mir zu subjektiv. Soll ich zukünftig nun doch nur noch online lesen? (zumal es die PC Powerplay als mögliche Alternative auch nicht mehr gibt) oder mal eine neue Zeitschrift ausprobieren? Oder werde ich gar zu alt für diese Art der Freizeitbeschäftigung? Dann also doch die Gartenlaube abonnieren?

Und dann wären da noch die geschätzten Renter von Led Zeppelin, die es noch einmal wagen. Wenigstens die hatten sich dem allgemeinen Trend des Wiedervereinigung alternder Rocker ja bisher nicht angeschlossen. Manchmal ist es eben besser zu gehen, wenns am schönsten ist. Andererseits hat es da in der Vergangenheit recht schöne Auftritte alter Bands gegeben. Warum ich das bei Led Zeppelin nicht glaube? Weil zufällig die Best of Best of Best CD vor dem Konzert rauskommt, es nur ein einziges Konzert gibt und die Herren weiß Gott nicht bescheiden sind, was die Meinung über sich selbst angeht. Wer das Heutejournal vor ein paar Tagen gesehen hat weiß, was ich meine.

Dienstag, 18. September 2007

Beauty take us!

Bleiben wir doch gleich bei der Musik:

Gestern habe ich eine CD von einer Band geordert, die es seit 1974 gibt. 1977 hab ich mir von ihnen die erste Platte gekauft. Irgendwie wohl auch aus optischen Gründen. Aber auch musikalisch war ich damals schwer angetan. Der Nachfolger ging auch in meinen Besitz, gefiel mir aber schon weniger und das dritte Album dann kaum noch.

Dann, zwischen 1985 und 1990 hatten die Band plötzlich Welterfolge, die alle sehr eingängig waren. Tanzen konnte man danach aber irgendwie nicht. Dennoch habe ich nicht eine einzige CD aus den 3 Hitalben gekauft. Vielleicht hatte das auch wieder optische Gründe, denn die Formation hatte zu der Zeit auch den Spitznamen: "Haarsprayband".

Dann war plötzlich Schluss. Eine deutlich sichtbare Gewichtszunahme harmonierte nicht mehr mit dem Sexy-Image. Einige Greates- Hits Alben kamen auf den Markt, aber neue CDs wurden nicht mehr produziert. 1995 wurde dann eine Akkustik-Version mit vielen alten Hits eingespielt, die erstaunlich bodenständig wirkt und man ahnt wieder etwas von der Stimmgewalt. Die letzte Veröffentlichung ist leider wieder unteres Mittelmaß.

Was sehr sympatisch ist: In Interviews geben sich die beiden Gründungsmitglieder nachdem es mit dem Erfolg nun deutlich bergab gegangen ist, erstaunlich zufrieden.

Freitag, 14. September 2007

Time to wonder

Kennt einer noch "Time to Wonder" von Fury in the Slaughterhouse? oder "Layla" im Original (also nicht die unplugged-Akkustik-Version) von Eric Clapton?

Nein?

Na, dann vielleicht die Thin Lizzy-Liveversion von"Cowboy-Song/The Boys are back in Town"?

Auch nicht?

Wenigstens "Tubular Bells" von Mike Oldfield? oder Echos von Pink Floyd?

Was...Auch nicht??

Ähhh... "Do you feel like we do?" von Peter Frampton? - "A Place in the World von Pat Metheny? - "Decon Blues" von Steely Dan?

Klar, alles alte Stücke, aber das scheint mir nicht der Grund zu sein, warum man sie so gut wie gar nicht mehr hört. Sie sind für das moderne Radio wohl schlichtweg zu lang! 16 oder 20 Minuten ohne Werbung in der Prime-Time geht eben heute nicht mehr. Wenn man einige der musikalischen Perlen denn doch man hört, werden sie gnadenlos (meist um den entscheidenden Teil in dem es grandiose Tempowechsel gibt) beschnitten, wie bei Layla und Time to Wonder. Dabei heben sich viele der langen Titel so erfreulich von den 3.15 min.-Hits ab, dass man sie doch wenigsten ab und zu mal zu Gehör bringen könnte. Wer das Doppelstück von Thin-Lizzy kennt, ahnt vielleicht was ich meine. Oder gibt es da draußen irgendwo einen Musiksender, der solche Stücke spielt?

Donnerstag, 5. Juli 2007

Heute: "Technikschulung"

Also, mein mp3-player hat jüngst seinen Geist aufgegeben, nur weil ich mal auf ihn getreten habe. Da dachte ich mir, kaufst du dir fluchs einen neuen, auch wieder von Creativ, weil der alte ja sonst nicht so schlecht war. Und weil es schnell gehen sollte, stand ich 10 Minuten später beim Media-Markt

Allen Verlockungen der Werbung zu trotz, habe ich auf sämtliches Gedöns in Richtung Farbdisplay, 12band-Equalizer etc. verzichtet und mich auch nicht zu einem Superflachgerät mit Akkus (nattürlich ohne Ladegerät) überreden lassen.

Als technisch durchschnittlich gebildeter Bürger war für mich lediglich wichtig, dass die Hörbücher und die Musik zügig auf den Player kommen. Also... klar: USB 2.0

Das USB 2.0 = USB 2.0 ist dachte ich bis dahin. Nun weiß ich, dass USB 2.0 auch USB 0.01 sein kann, denn (wie man übrigens auch bei Wikipedia nachlesen kann):

Wird die Schnittstelle eines Geräts mit „USB 2.0“ angegeben, heißt das nicht unbedingt, dass dieses Gerät auch die hohe Datenrate von 480 MBit/s anbietet. Standpunkt der Anbieter ist dabei, dass ein USB-2.0-kompatibles Gerät grundsätzlich jede der drei Geschwindigkeiten benutzen kann und die 2.0-Kompatibilität in erster Linie bedeutet, dass die neueste Fassung der Spezifikation eingehalten wird. 480 MBit/s dürfen also nur erwartet werden, wenn ein Gerät mit dem Logo „Certified USB Hi-Speed“ ausgezeichnet ist.

Überflüssig zu sagen, dass das von mir erworbene Gerät nicht der High-Speed Spezifikation entsprach. Ganze 20 Minuten, um 1 GB auf das Gerät zu schnecken. Also fluchs wieder umgetauscht und die Verkäuferin ["Aber das ist 2.0! 2.0 ist gut"] dann schnell noch nachgeschult.

So, liebe Susi, ich kann mich nun nicht entscheiden, welchen der zahlreichen Player ich haben will, weil die Standardplayer alle nicht 2.0 zertifiziert sind und mich niemand im Geschäft mal probehalber die Player bespielen lässt.

Irgendwelche Vorschläge?

Freitag, 18. Mai 2007

Wenn man...

...vor lauter Freude am Leben ein Liedchen die ganze Zeit mitsummen möchte, dass ein wenig die Einmaligkeit und das Wunder des Daseins unterstreicht und in etwa auszudrücken vermag wie man sich fühlt, wenn einem vor lauter Freude ganz schwindelig ist, dann ist es vielleicht "Dreams" von Van Halen.

Wer es etwas gesetzter haben mag, könnte auf Keb Mo zurückgreifen.

Aber nie, nie, nie Del Amitri hören...

Manchmal ist das Leben eben ganz einfach...

Mittwoch, 25. April 2007

Anti-Aphrodisiakum

Es ist Frühling. Also beste Zeit sich einmal (unter speziellem Blickwinkel) dem Thema "Liebe" zu widmen. Manch einer schwört ja auf Hilfsmittel, wenn es darum gehen soll, das Objekt der Begierde herumzubekommen. Dass das mitunter anders als geplant laufen kann, besingen "Ganz schön feist" im Video.


Es soll ja auch allerhand Lebensmittel geben, die aphrodisierend wirken. Angefangen bei rohen Eiern, Austern, Fleisch über Sellerie, Chili, Kakao bis zu Möhren, Spargel und Bananen (hahaha).
Für mich kommt ja noch am ehesten der Mozzarella als Kandidat in Frage. Aber eigentlich glaube ich nicht daran. Eher schon an das Gegenteil. Also an Anti-Aphrodisiaka. Z.b. Dönner (mit extra viel Zwiebel Alda!) oder Mäusespeck (habe mich als Kind mal daran überfressen. Seitdem steigt die Übelkeit schon beim Geruch der Nascherei in mir auf). Auch von Kohlsuppe glaube ich, dass sie wenig Erotik transportiert.

Natürlich spielt das alles keine Rolle mehr, wenn es sowieso schon heftig brennt. Und es spielt (das weiß sogar ich) nicht nur das Essen eine Rolle. Was mich aber doch interessieren würde, sind eure Highlights an Anti-Aphrodisiaka.

Samstag, 21. April 2007

Ich glaub, mich knut ein Elch!

Das hälste ja im Koppe nicht aus.