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Donnerstag, 15. April 2010

How to Hot Dog

Nun gibt es ja im Web für alles und jedes eine Anleitung. Auch dafür, wie man Hot Dogs richtig macht, aber warum hält sich bloß keiner daran? Allerorten das gleich Spiel: Aus Angst sich zu bekleckern, wird auf Röstzwiebeln, Gürkchen und fast alle Soßen verzichtet und das Würstchen quasi allein mit dem Brötchen verzehrt! Was für ein Hot Dog Frevel. Die andere Fraktion haut alles drauf was geht, aber so dass nach Verzehr eine Dusche ansteht, weil die Zutaten beim Zubeißen mit hoher Geschwindigkeit an anderer Stelle austreten. Meist in Richtung der getragenen hellen Kleidung.

Aber es geht auch anders. Daher hier für alle Freunde der schnellen Wurst meine Tipps!

1. Die nötige Grund-Stabilität bekommt ein Hot Dog durch das Brötchen. Dieses sollte daher zwar längst aufgeschnitten, aber nicht ganz durchgeschnitten sein. Die Kunst besteht darin, soweit zu schneiden, dass genug Soße reinpasst, aber nicht soweit, dass es zum Riss durch Aufweichen kommt. Das vorherige Toasten verleiht dem Brötchen mehr Stabilität. Es sollte daher nicht vergessen werden.

2. Die Wurst sollte der Gattung Frankfurter oder Pølser entstammen. Das Rot der Pølser ist Geschmackssache. Auf keinen Fall sollte die Wurst aber zu dick sein. Dann bekommt man ein böses Soßenproblem. Ab dem Zeitpunkt, zu dem die Wurst im Brötchen ist, muss der Hot Dog zügig weiterverarbeitet werden da ab jetzt das Erkalten droht und damit das Geschmackserlebnis arg getrübt wird.

3. Der nächste Schritt ist das Aufbringen der Soßen und damit die heikelste Situation der Zubereitung. Die Erfinder des Hot Dogs haben vorgesehen, dass man alle 3 Soßen (Ketchup, Senf und Remoulade) benötigt, um ein vollwertiges Geschmackserlebnis zu haben. Ich habe mich schon oft gefragt, ob man die Soßen nicht gleich zu einer mischen könnte. Das würde vieles vereinfachen. Ich bin aber zu dem Schluss gekommen, dass das optische Ergebnis den Geschmack deutlich trüben würde.



Die Soßen müssen links, rechts und auf der Wurst positioniert werden. Hierbei ist darauf zu achten, am Ende und am Anfang des Brötchens eher sparsam zu sein, da es durch die mechanischen Kräfte beim Zubeißen zu einem Schub der Soßen in diese Richtungen kommt. Die Soße der man die größte Zuneigung entgegenbringt, sollte auf der Wurst zum Einsatz kommen. Hier ist der meiste Platz. Man kann zudem auch die aus dem Brötchen hinausragenden Wurstteile "besoßen".

4. Als nächster Schritt müssen die Röstzwiebeln eingearbeitet werden. Diese geben dem Hot Dog die innere Stabilität, vergleichbar mit dem in Beton eingearbeiteten Eisenstäben. Sie erhöhen die Viskosität der Soßen und sind daher unverzichtbar. Wer Röstzwiebeln nicht mag, muss bei der Soße große Abstriche machen oder sollte gleich zum Hamburger greifen.

5. Als letzter Schritt wird das Bauwerk mit Gurke belegt. Auf gar keinen Fall sollte das Belegen mit Gurkenscheiben vor der Einarbeitung der Zwiebeln erfolgen. Das austretende Gurkenwasser verwässert die Soßen und verringert die Viskosität. Da der Verwässerungseffekt auch trotz Röstzwiebeln eintritt, ist der baldige Verzehr des Hot Dogs nach Gurkenbelag anzuraten. Unnötige Diskussionen darüber was man dazu trinkt oder das Wetter sollten zurückgestellt werden.

Wer all dies beachtet, dem steht ein ungetrübter Fast-Food-Genuss bevor. Zum "Üben" empfehle ich aus Preisgründen den Besuch eines großen schwedischen Möbelhauses.

Sonntag, 28. Februar 2010

Müffelchen

Das ausgerechnet ein Kinderbuch mich nach über einem  Jahr wieder meinen verstaubten Blog aufmachen lässt, soll wohl was heißen. Ich hatte die Ehre von meiner Frau auf unserem Dänemarktripp abends am Kamin "Rico, Oskar und die Tieferschatten" und auch den zweiten Band, in dem es um das "Herzgebreche" geht, vorgelesen zu bekommen.

Und was soll ich sagen, die Geschichte um die Freundschaft eines "Tiefbegabten" Jungen mit einem Hochbegabten ist..., ist.... "knorke!". Ich wähle absichtlich dieses altberliner Wort, das heute eigentlich durch "geil", "fett" oder ggf. "voll porno" ersetzt werden würde, weil das Buch nicht nur in Berlin spielt, sondern meiner Meinung nach auch an die Erzähltradition der großen Berliner Autoren, wie Kästner und Tucholsky - oder auch Klaus Kordon anknüpft, aber dabei modern ist.

Nun will ich gar nicht zu viel von den beiden Büchern erzählen, aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht besonders Augenmerk auf das Essen legen würde. Und das kommt bei Oskar (dem Hochbegabten) nicht zu kurz. Toll wie Andreas Steinhöfel beschreibt, wie Oskar, der auf Grund seines Wissens um die Herstellung mancher Lebensmittel eigentlich Bio-Anhänger ist, aber bei Falaffel, Pizza und Nutella schwach wird. Die Krönung sind jedoch für beide die "Müffelchen" von Frau Dahling, einer alleinstehnden Dame, die im selben Kreuzberger Mietshaus wie Rico wohnt. (Nahe dem(!) Urbankrankenhaus, in dem ich mit nach post- anaphylaktischer Schock-Cortisonbehandlung meine ersten Blutwurstbrote mit heute nicht mehr vorstellbarem Appetit verschlang.)

Äh, wo war ich?. Richtig: Müffelchen - Müffelchen....? Äh ja, man nennt sie auch Schnittchen, Schiffchen oder (je nach Landstrich noch ganz anders). Also belegte Brote in handgerechte Stücke geschnitten mit Gürckchen, Silberzwiebeln oder "dergleichen". Wer wissen will, warum letzte Wort in Gänsfüßchen steht, muss die Bücher schon selbt lesen.

Mein Highlight ist aber die Geschichte, wie die beide eine unfreundliche Eisverkäuferin in den Wahnsinn treiben, indem ihre Tiefbegabt-, und Hochbegabtheit gezielt in Kombination einstzten.

Daneben sind die Titel durchaus sehr spannend geschrieben und man merkt, dass auch an einem Kinderbuch bisweilen ganz schön gefeilt werden kann.

Wer jetzt noch unentschlossen ist: Der erste Teil hat den Deutschen Jugendliteraturpreis 2009 bekommen. Aber das Argument sollte eigentlich nun nicht mehr bötig sein.

Bingo!

Montag, 28. Januar 2008

Junges Gemüse

Schon wieder ein Jahr vorbei. Auch in diesem Jahr waren die Austernpilze wieder das Highlight. Es waren wohlige 8 Grad auf dem Balkon und der Regen hatte gestern sein Erbarmen mit mir. Lecker wars! Und die Friteuse feiert in 4 Jahren ihren 40.


Sonntag, 18. November 2007

Ein halbes Schinkenohr?

Mindestens zweimal im Jahr (zu Geburtstag und Weihnachten meiner Frau) mache ich mich alleine auf in den Geschäftsdschungel unserer Kleinstadt. Nach getaner Arbeit belohne ich mich dann mit einer Dönertüte. Eine Dönertüte ist hier der letzte Schrei! Sie besteht aus Döner, Pommes, Salat und einem Haufen Soße. Letztere bringt es mit sich, dass man das Gebilde möglichst schnell essen muss, bevor es durchweicht. Dieser Umstand veranlasst den Verkäufer meines Vertrauens (er isst seine Gebilde unter Zeugen selbst) zu meinen, man müsse auch den Verkaufsvorgang möglichst zügig erledigen. Am Samstag bspw. sagte er, nachdem ich meine Bestellung brav aufgesagt hatte: "Schinkenohr Halb?" Ich entgegnete, ich wolle Döner und kein Schinkenohr. Leise Zweifel ob der Vertrauenswürdigkeit keimten in mir auf. Man hört ja in letzter Zeit immer öffter von dem Gammelfleisch.

Beim Wiederholen seines Ausspruches, meinte ich statt Halb nun Kalb verstanden zu haben, was aber seine Frage nicht minder verständliche machte. Der Dönermann wurde langsam ungeduldig. Nicht dass sonst noch jemand im Laden stand, aber offensichtlich lief auf dem im dort installierten LCD-Fernseher (150 Bilddiagonale!) gerade sein Lieblingsvideo.

Dann auf einmal hatte ich es, nachdem ich die zwei Drehspieße entdeckt hatte. Bei dem einen handelte es sich um.... Geflügel. Der gute Mann hatte mich "Chicken oder Kalb" gefragt. Offensichtlich gibt es bei Türken ein sprachliches Problem mit dem Wort "Huhn", ähnlich wie die Chinesen das mit dem "R" haben - oder "chicken" ist ein türkisches Schimpfwort, dass man ungeliebter Kundschaft ungestraft zurufen kann. Was weiß ich... Aber als er mich dann noch fragte,ob ich meinen Döner süß (suss?) haben wollte, war ich mit meinen Nerven am Ende. Erst als er entnervt auf die diversen Soßen zeigt, verstand ich.

Nächstes Mal geh ich zu dem plattdeutsch sprechendem Wurstverkäufer am Markt. Den versteh ich wenigstes!

Freitag, 28. September 2007

Was LKWs mit Essen zu tun haben


LWK 1:
Das muss auch hier mal gesagt werden: Ich mag es, wenn beim Praktiker - Schubkarren - Schnäppchenkauf vom LKW der Besitzer des griechischen Restaurants neben mir auftaucht und mir freundlich die Hand schüttelt.

LKW 2:
Auch das muss hier mal gesagt werden: Wunderte ich bisher beim frühmorgendlichen Kaffeekauf im Hannoveraner Bahnhof noch immer, wer die dort dargebotenen 30 Laibe Leberkäse (a 20 Scheiben) über den Tag so wegfuttert, so weiß ich seit gestern, dank einer unglücklich langen Zugfahrt, dass man heute abends offenbar nicht mehr heimlich in den Puff oder fremd geht, sondern zum Bahnhof Leberkäsweckle essen.

Donnerstag, 20. September 2007

Hüftgold


Man sieht es ihm ja, so unschuldig wie da liegt, wirklich nicht an: aber der neue Chiabatta-Snack von McDonalds schlägt mit 795 kcal oder 3326 kJ sogar noch den Hamburger Royal und den Big Mac um satte 300 kcal. Lediglich 20 Chicken McNuggets können da mit 855 kcal noch mithalten. Dazu noch Cola und Pommes und der Tagesbedarf wäre eigentlich gedeckt. Nur seltsam, dass man sich 20 Minuten später schon nicht mehr daran erinnern kann.

Freitag, 25. Mai 2007

Burger-Krieg in Kreuzberg

Na so was, jetzt haben sie aber die Grenze des "guten Geschmacks" wirklich überschritten. In Kreuzberg!!! Und dann auch noch in der Nähe einer Schule. Herr Ströbele sah auch gleich zurecht eine Gefährdung der Kinder aus der Schule. Schließlich hatte in Kreuzberg bis dato noch kein Kind jemals einen Mc Donalds gesehen. Und anderswo scheint die Gefahr in der Pause mal schnell einen Burger zu essen, wohl nicht so groß zu sein.

Aber nicht genug damit. Endlich, nachdem die Mai-Randale langsam zum lässtigen Muss-Event verkommen ist, hat die radikale Linke mal wieder ein richtiges Feindbild. Und endlich kommen vielleicht die im Keller gelagerten Molotov-Cocktails zum Einsatz, obwohl damals ja noch zu erheblich günstigeren Benzinpreisen gekauft.

Nur die Schüler um die es vornehmlich geht, sehen es gelassener...

Freitag, 11. Mai 2007

Über die Hot-Dog-Mafia

Seit ich nicht mehr so oft zu Ikea komme und der Saturn in Köln (Darth Puma wird vielleicht wissen warum) auch immer seltener auf dem Besuchsprogramm steht, kann ich den einmal alle 2 Monate aufkommenden Gelüsten nach Hot Dogs nicht mehr außer Haus nachkommen. Der Außer-Haus-Verzehr hat den eindeutigen Vorteil, dass man die Sauerei, die man dabei macht, wenn man immer alle Soßen und Beilagen haben will, einfach von den Tauben weggefuttert werden (jedenfalls bei Saturn).

Bei unserem letzten Dänemark-Urlaub wurden daher die Grundzutaten für Hot-Dogs mitgebracht. Seitdem befinden wir uns in den Fängen der Hot-Dog-Mafia: Zuerst sind die Röstzwiebeln alle, aber die Soßen noch gut 3/4 voll. Ok, die werden nachgekauft. Dann sind die speziellen dänischen Gurken alle. Sind auch die nachgekauft, ist eine der Soßen alle.... Am Ende kauft man immer ein oder zwei Zutaten nach und dieser ganze Hot-Dog-Kram im Kühlschrank erinnert animiert einen dann viel zu oft dazu, "mal wieder Hot-Dogs zu essen". Jetzt aber reicht es. Am Montag gibt es das finale Hot-Dog essen. Dann werden alle Zutaten weggeworfen, die nicht aufgebraucht sind.!

Na ja, vielleicht könnte man ja die Gurken behalten und die Röstzwiebeln. Ach, verdammt!

Donnerstag, 12. April 2007

Einer geht noch....

Starbengel


Barstengel

Dienstag, 20. März 2007

Geburtsstunde des Sushi

Dan überlegte, ob er seinen Umsatz nicht dadurch etwas ankurbeln könne, indem er den wenigen Gästen seiner Bar zukünftig etwas zu Essen anböte. Die Leute in dieser Stadt waren ja faul geworden. Die Männer verdienten ihr Geld nicht mehr rechtmäßig sondern durch Alkoholschmuggel und die Frauen konnten gar nicht mehr kochen. Stattdessen sah man sie neuerdings auf offener Straße rauchen. Wo sollte all das das nur noch hinführen.

Die ganze Stadt war nicht mehr das, was sie früher einmal war. Täglich stömten neue Menschen aus aller Herren Länder in die Armutsviertel. In den Küchen der Restaurants fand man immer mehr asiatisch aussehende Männer. Aus Italien war die Mafia herübergeschwappt. Kleine Männer in ausgesucht guter (und teurer) Kleidung erpressten von den wenigen ehrbaren Männern die geblieben waren enorme Geldsummen und nannten das Schutzgeld. Bei ihm waren sie Gottt sei Dank noch nicht gewesen. Aber es schien nur noch eine Frage der Zeit.

Vielleicht sollte er auch einen dieser Asiaten einstellen. Sie sollten ja aus Fisch wahre Kunstwerke zaubern können.

Montag, 19. März 2007

La vie triste

Auf frühen Familienfesten wurde von meinem stets gut informierten Onkel gerne die Behauptung aufgestellt, dass sich die Menschheit in 100 Jahren sowieso nur noch von Pillen ernähre; gefolgt von der zweiten Behauptung, dass man dann mit 75 die Sterbepille bekäme, wegen der droheneden Überbevölkerung.

Schon damals erschien es mir aber, angesichts der leckerern Dinge die meine Mutter zu den Familienfeiern auffuhr, sehr unwahrscheinlich, dass die Menschheit einmal so wenig Zeit haben würde, dass Mahlzeiten durch Pillen ersetzt werden würden.

Heute bin ich da nicht mehr so sicher. Es sind zwar noch keine Pillen, aber auf Mini-Getränke-Größe hat die Nahrungsmittelindustrie sich schon vorgearbeitet. Actimel und Co. machten den Anfang und bedienten noch die, die Sorge hatten, sich durch herkömmliche Nahrung nicht gesund genug zu ernähren.

Seit ein paar Tagen hat Knorr mit "VIE" nun 4 Sorten eines Obst/Gemüse- Trinkpürees auf dem Markt, das 50% des Tagesbedarfes an Obst und Gemüse deckt.

  • Orange Banane Karotte
  • Bananae Kürbis Kiwi
  • Apfel Karotte Erdbeere
  • Ananas Passionsfrucht Mais
Eltern mit Kindern seien gewarnt, ihren Sprösslingen eine dieser Kombinationen zu Versuchszwecken zu geben. Diese würden es ihnen wohl um die Ohren spucken. Der moderne, gesundheitsbewusste Mensch hingegen scheint "Kauen" als eine Angelegenheit zu betrachten, die es endlch zu überwinden gilt.

Da bleibt mir nur: Viel Spaß beim "schlabbern" zu wünschen. Und vielleicht wird ja seine zweite Behauptung auch irgendwann wahr...

Freitag, 2. März 2007

Wer hat die besten Pommes im ganzen Land?

Passend zum gestrigen Fast-Food Post und den vielfachen Bekundungen, das Burger-King besser als Mc Doof ist, hat Stiftung Warentest in ihrer neuen Test-Ausgabe Pommes getestet. Testsieger wurden die Burger-King Pommes ("gut"). Abgeschlagen am Ende der Liste - und das wird Frau Floh sehr grämen- : Die Pommes von Ikea.

Was macht man mit solch einem Test? Betrachtet man das Ikea-Ergebnis, liegt zunächst die Weisheit "Schuster bleib bei deinem Leisten" nahe. Wer in Kiefer macht, muss nicht meinen, Kartoffeln ließen sich ähnlich verarbeiten. Die nähere Betrachtung des Tests ergibt allerdings, dass die Ikea-Pommes geschmacklich mit "sehr gut" bewertet wurden, lediglich der hohe Gehalt an Trans-Fettsäuren machte sie ernährungsphysiologisch bedenklich.

Bedenklicher finde ich allerdings, dass bei Mc Donalds der Acrylamidgehalt sehr hoch war, was nur mit 15% in die Wertung eingeht. Meiner Meinung, gesundheitlich mindestens genauso mies zu bewerten. Ikeas Pommes hatten hier den geringsten Gehalt aufzuweisen.

Erstaunlich auch, dass Nordsee-Pommes , für deren Zubereitung ziemlich altes Frittierfett verwendet wurde, noch im Mittelfeld liegen.

So sehr ich unabhängige Verbrauchertests ja gut heiße, so verkehrt finde ich es, wenn nur noch auf das letztendliche "Test gut" auf der Verpackung geachtet wird. Und gerade bei zubereiteten Lebensmitteln ist die Qualität oft einem sehr schnellen Wandel unterworfen. Beim letzten Pommes Test hatte Mc Donalds noch die Nase vorn.

Donnerstag, 1. März 2007

2 mal 52 Jahre

Die Brüder Richard und Maurice zögerten zunächst. Dann verkauften sie dem Herrn Kroc aber doch die Rechte, Etablissements unter ihrem Namen eröffnen zu dürfen, was er morgen vor 52 Jahren auch erstmals tat. Damit hatte der Milchshake-Maschinen-Verkäufer nun aber so viel Erfolg, dass er 1961 gleich den ganzen Konzern kaufte. Damit begann eine einzigartige Geschäftskarriere, über die Mark Knopfler sogar ein Song schrieb.

Erstaunlich ist die Tatsache, dass Herr Kroc beim Erwerb der Rechte bereits 52 Jahre alt war. Manch einer bereitet sich heute da innerlich schon auf die Rente vor.

Das Produkt der Krocschen Etablissements kann man übrigens essen. Glaubt man den Kalorientabellen, hat eines der größeren Exemplare übrigens 505 kcal. Damit deckt eine normale Büroangestellte 20-30% ihres Tagesbedarfs an Kalorien.

Dass das Produkt nicht so schlecht wie sein Ruf ist , bestätigte übrigens Stiftung Warentest vor zwei Jahren...

Ich will sehen!...