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Montag, 21. April 2008

Bleichgesichter

Ursula hatte gedacht, sie hätte sich den bekannten Musiker geangelt. Doch als er ihr bei der Hochzeit sagte, das er Grönemeier und nicht Grönemeyer hieß, erbleichte sie. Herbert tat es ihr gleich, war er doch schon wieder das Opfer dieser dummen Verwechslung geworden. Heinz, dem Trauzeugen wich ebenfalls alle Farbe aus dem Gesicht. Er hatte es langsam satt, ewig für Herbert den Trauzeugen zu machen. Man hat ja schließlich auch noch anderes zu tun.

Freitag, 25. Januar 2008

Frauenprobleme


Da saß Elfriede nun. 3 Stunden hatte sie bei Friseur verbracht und war mit dem Ergebnis allerdings nicht so recht zufrieden. Ihr Mann würde es wahrscheinlich sowieso nicht bemerken. Dafür aber vielleicht ihr Liebhaber. Aber... Warum hatte der Meister beim Frisieren nur immerzu auf den Staubpinsel geschaut, den sie aus einer alten Angewohnheit überall mit hinnahm? Darauf musste sie erstmal ein Bierchen trinken und was rauchen. Aber, kam es ihr nur so vor, oder vertrug sie heute keinen Alkohol. Das Glas wirkte so merkwürdig schief. Ach, und seit sie vom Friseur wieder zurück war, hatte sie dieses Ziehen in der rechten Schulter.

Montag, 15. Oktober 2007

Anna Çe Güller

Wenn die mir seit jeher unsympatische Hanna Schygulla in einem Film noch als eine der interessantesten Besetzungen erscheint, bei näherer Betrachtung ihre Rolle dann aber doch wieder so spielt, wie sie es irgendwie immer getan hat, ist das wohl kein gutes Zeichen.

Tja, und genau so war es dann auch. Die Idee, die miteinander verflochtenen Geschichte einiger Menschen zu zeigen ist nicht neu. Aber Short Cuts hat das konsequenter und besser gemacht. In "Auf der anderen Seite" wirkt alles irgendwie konstruiert. (Neulesbische Freundin, einer in die Türkei abgeschobenen Frau, wird von Jugendlichem mit der Knarre aus der ihr just gestohlen Handtasche erschossen) . Wenn die Konstruktionen denn wenigstens den Sinn hätten, die Sicht auf etwas zu fokussieren, könnte ich ja noch damit leben, aber was am Ende bleibt, ist die Frage "Was soll das?"

Freitag, 7. September 2007

Was im Wirtshaus wirklich geschah...

Pater Noster, Johannes T. Äufer, Theodor von Tane und Bauer Ewald (von links nach rechts) sitzen im örtlichen Lokal.

Pater Noster: "Ähh, also ich spiele einen Null Ouvert Hand!"

Johannes: "Pater, bei 17 und 4 geht das nicht! ... aber habt ihr schon mal so ein seltsames Bier gesehen? Ich weiß gar nicht wie man das öffnen soll?"

Theodor: "Ewald, ich hab das Gefühl, dass die Kappe die ich da von der Leonora gekauft hab, mal Super-Modern wird! - Was meinen Sie?"

Ewald: "Tja...., ähh...., weiß nicht. Aber warum ist eigentlich noch niemand auf die Idee gekommen, die Abbildung der Perosn da ganz rechts auf meiner Hand einmal etwas... freizügiger zu drucken?"

Theodor: "Ewald, das ist der Bube!!!"

Ewald: "Och.... ähhh, soll ich mal ein bisschen auf meiner Klampfe..."

Pater Noster: "Ewald, geht es nun endlich weiter? Oder was?"

Johannes: "Pater. ich hab Durst, was soll ich denn nur mit der Flasche machen?"

Pater: "Johannes!- hättest du doch wie wir alle einfach Kölsch getrunken, dann hättest du nun kein Problem. Aber du musst ja immer den neuesten weltlichen Moden folgen. Das hast du nun davon!"

Theodor: "Ewald, noch mal...Wie findet ihr meine neue Kappe?"

Ewald: "Irgendwie sieht sie etwas bescheuert aus. Probiert doch mal sie anders aufzusetzen."

Theodor: "Anders herum, klar dass das von euch kommt. Nicht in 100 Jahren wird man jemanden finden, der solch eine Kappe anders herum aufsetzt. Lasst euch das gesagt sein!"

Johannes: "Männo, ich hab Durst! Wie bekommt man denn diese Flasche auf?

Ewald: Johannes, du musst den Bügel da unten nach oben drücken!

Johannes: "Mein Bügel geht dich gar nichts an Ewald!... Du... Wutz."

Ewald: "Hmpf....."

Johannes: Pater, könnte ich mal von eurem Kölsch...

Pater: " Nein!"



Nach dem wenig erquicklichen Kartenspiel gingen alle nach Hause. Mich würde interessieren, was dort noch so alles passiert ist...

Donnerstag, 31. Mai 2007

Praktische Gegenstände für den Haushalt I

Jetzt schon an Weihnachten denken! Der praktische Korkenzieher mit Schlagring. Wenn der Korken mal wieder abbricht, einfach die Schnecke abnehmen und auf die Flasche einprügeln. Alternativ auch auf den Weinhändler ihres Misstrauens. Leider hat der Öffner erste eine USK-Freigabe ab 18.

Dienstag, 8. Mai 2007

Nafea Faa Ipoipo?

Auch wenn er bei Wikipedia als Stammvater des Primitivismus bezeichnet wird und vielleicht etwas zu romantische Vorstellungen vom Leben der Tahitianer hatte . Ich mag Paul Gaugin, der heute vor 104 Jahren gestorben ist. Der Titel des Bildes lautet übrigens "Wann heiratest du?" Sehr gut eingefangen, finde ich.

Samstag, 21. April 2007

Ich glaub, mich knut ein Elch!

Das hälste ja im Koppe nicht aus.


Samstag, 24. März 2007

Fischers Fritz....

Fisch scheint mir (als Fischallergiker) doch durchaus Zustandsformen zu haben, die einem Freude bereiten können!

"Du hast den Farbfilm vergessen, mein Michael"
- No, not yet!


Lüneburg hat sogar fliegende Fische!


Manche sogar praktisch, mit Tragegriff...


Das Ende eines jeden Fisches!

Dienstag, 20. März 2007

Geburtsstunde des Sushi

Dan überlegte, ob er seinen Umsatz nicht dadurch etwas ankurbeln könne, indem er den wenigen Gästen seiner Bar zukünftig etwas zu Essen anböte. Die Leute in dieser Stadt waren ja faul geworden. Die Männer verdienten ihr Geld nicht mehr rechtmäßig sondern durch Alkoholschmuggel und die Frauen konnten gar nicht mehr kochen. Stattdessen sah man sie neuerdings auf offener Straße rauchen. Wo sollte all das das nur noch hinführen.

Die ganze Stadt war nicht mehr das, was sie früher einmal war. Täglich stömten neue Menschen aus aller Herren Länder in die Armutsviertel. In den Küchen der Restaurants fand man immer mehr asiatisch aussehende Männer. Aus Italien war die Mafia herübergeschwappt. Kleine Männer in ausgesucht guter (und teurer) Kleidung erpressten von den wenigen ehrbaren Männern die geblieben waren enorme Geldsummen und nannten das Schutzgeld. Bei ihm waren sie Gottt sei Dank noch nicht gewesen. Aber es schien nur noch eine Frage der Zeit.

Vielleicht sollte er auch einen dieser Asiaten einstellen. Sie sollten ja aus Fisch wahre Kunstwerke zaubern können.

Montag, 5. März 2007

Du willst immer nur...

Es gibt tatsächlich Hinweise dafür, dass die Herkunft des Wortes "vögeln" damit zu tun haben könnte, dass man sich mit einem besonders wertvollen Geflügel einer Dame näherte, um seine eindeutigen Absichten zu bekunden.

Dass es auf dem Bild hier irgendwie um mehr als um den Verkauf von Fisch und Gemüse geht, ist an diversen Details zu ahnen.

Die tugendhafte Dame erwehrt sich gegen solcherlei unsittliche Angebote selbstverständlich mit Hilfe eines starken christlichen Zeichens: einem Fisch.

P.s.: Die Damen aber beim nächsten Wochenmarktbesuch den Geflügelhändler bitte nicht grundlos mit Schirm oder Fisch verprügeln.