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Montag, 7. Juni 2010

Wulff vs. Gauck

Nun also soll es doch der Wulff werden. Ob das nun besser ist als Zensursula, bleibt wohl zumindest abzuwarten. Seine Skandälchen (Flugtickets und Progromvergleich) hat er ja schon - ganz der souveräne Politiker - überstanden. Ob das nun allerdings von Vorteil ist? Auch drängt sich etwas der Verdacht auf, dass das mit seiner aktuellen Kabinettsumbildung vielleicht doch nicht der ganz große Wurf war. Und was macht man dann? Ja genau! Befördern! Und was passiert da? SPD und Grüne ziehen Herrn Gauck aus dem Hut. Nun ist der ja vom Job her ja eigentlich Pastor und kein Vollblutpolitiker, wie man gerade lauthals fordert. Aber: Der Mann hat was zu sagen. Und er kann das! Das was er meint, auch in gute Worte fassen. Das weiß ich sogar aus erster Hand, hat er doch bei einer Veranstaltung meines Arbeitgebers sehr beeindruckend mal über das Thema Freiheit gesprochen und damit gleichermaßen die Anhänger der eher konservativen Parteien aber auch derer aus den anderen Lagern berührt. Das ist doch schon mal eine gute Voraussetzung, finde ich. Und - ja, warum nicht noch einen aus dem Osten? Viel kann ja eh nicht passieren. Haben die Parteien seit Weizsäcker ja nie mehr das ganz gute Händchen für den Präsidenten gehabt. So, das war mal ein kleiner Ausflug in die Politik.

P.s.: Vielen Dank an dieser Stelle den Herren Falcon und Womble für ihre Consultant-Dienstleistungen zum Thema Apps.

Samstag, 20. März 2010

Ver-sand-haus

Schah Ali-Akbar Qavam Davoir wusste jetzt, warum er zukünftig nie wieder im Internet einkaufen würde, ohne vorher ein Bild der Ware gesehen zu haben

Stern von Bethlehem
Dieses Kleinod abendländischer Baukunst wird Ihren erlesen Geschmack weithin sichtbar machen! Gleich den 3 Königen werden die Gelehrten und Weisen von überall her zu Ihnen kommen, durch das heilige Licht geführt, um zu staunen! Die Bauweise kann mit Recht als solide bezeichnet werden und die Technik entspricht den hohen Standards der westlichen Welt. Mit diesem Bauwerk repräsentieren Sie fortschrittliches Denken und werden auch bei den Anhängern eher traditioneller Architektur ein hohes Maß an Bewunderung hervorrufen. Schalgen Sie noch heute zu!

Sonntag, 28. Februar 2010

Müffelchen

Das ausgerechnet ein Kinderbuch mich nach über einem  Jahr wieder meinen verstaubten Blog aufmachen lässt, soll wohl was heißen. Ich hatte die Ehre von meiner Frau auf unserem Dänemarktripp abends am Kamin "Rico, Oskar und die Tieferschatten" und auch den zweiten Band, in dem es um das "Herzgebreche" geht, vorgelesen zu bekommen.

Und was soll ich sagen, die Geschichte um die Freundschaft eines "Tiefbegabten" Jungen mit einem Hochbegabten ist..., ist.... "knorke!". Ich wähle absichtlich dieses altberliner Wort, das heute eigentlich durch "geil", "fett" oder ggf. "voll porno" ersetzt werden würde, weil das Buch nicht nur in Berlin spielt, sondern meiner Meinung nach auch an die Erzähltradition der großen Berliner Autoren, wie Kästner und Tucholsky - oder auch Klaus Kordon anknüpft, aber dabei modern ist.

Nun will ich gar nicht zu viel von den beiden Büchern erzählen, aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht besonders Augenmerk auf das Essen legen würde. Und das kommt bei Oskar (dem Hochbegabten) nicht zu kurz. Toll wie Andreas Steinhöfel beschreibt, wie Oskar, der auf Grund seines Wissens um die Herstellung mancher Lebensmittel eigentlich Bio-Anhänger ist, aber bei Falaffel, Pizza und Nutella schwach wird. Die Krönung sind jedoch für beide die "Müffelchen" von Frau Dahling, einer alleinstehnden Dame, die im selben Kreuzberger Mietshaus wie Rico wohnt. (Nahe dem(!) Urbankrankenhaus, in dem ich mit nach post- anaphylaktischer Schock-Cortisonbehandlung meine ersten Blutwurstbrote mit heute nicht mehr vorstellbarem Appetit verschlang.)

Äh, wo war ich?. Richtig: Müffelchen - Müffelchen....? Äh ja, man nennt sie auch Schnittchen, Schiffchen oder (je nach Landstrich noch ganz anders). Also belegte Brote in handgerechte Stücke geschnitten mit Gürckchen, Silberzwiebeln oder "dergleichen". Wer wissen will, warum letzte Wort in Gänsfüßchen steht, muss die Bücher schon selbt lesen.

Mein Highlight ist aber die Geschichte, wie die beide eine unfreundliche Eisverkäuferin in den Wahnsinn treiben, indem ihre Tiefbegabt-, und Hochbegabtheit gezielt in Kombination einstzten.

Daneben sind die Titel durchaus sehr spannend geschrieben und man merkt, dass auch an einem Kinderbuch bisweilen ganz schön gefeilt werden kann.

Wer jetzt noch unentschlossen ist: Der erste Teil hat den Deutschen Jugendliteraturpreis 2009 bekommen. Aber das Argument sollte eigentlich nun nicht mehr bötig sein.

Bingo!

Montag, 31. Dezember 2007

Abspann

Ich gehöre ja zu den Leuten, die im Kino meist solange verweilen, bis beim Abspann auch der letzte Statist genannt ist und man weiß, welches Filmmaterial verwendet wurde. Ich mache das nicht, weil mich das wirklich interessiert, denn -mal ehrlich- wer kann das Zeug in der Geschwindigkeit in der es runterscrollt, wirklich lesen? Nein, ich mache es, damit der Film sich setzt, damit mich die Realität nicht allzu abrupt wieder hat und um mir schon einmal Gedanken darüber zu machen, was mir besonders gefallen oder missfallen hat. Manchmal nutze ich die Zeit auch um mir die Tränen, die sich in vielen Kinos aufgrund der sehr zugigen Klimaanlagen bilden, aus dem Gesicht zu wischen, die ansonsten leicht al Zeichen unmännlicher Rührseeligkeit gelten könnten. Gut, ich gebe zu, manchmal überlege ich auch schlicht, in welche Kneipe man danach noch gehen könnte.

War ich früher mit dieser Handlungsweise noch einer unter Vielen, bin ich damit heute die Ausnahme. Das Gros der Besucher verlässt dass Kino meist vor dem Abspann. Dafür gibt es sicher gute Gründe. Die Meinung über den Film kann man sich ja zum Beispiel auch schon während des Filmes bilden. Oder die Zeit. Wer einmal pro Woche ins Kino geht und sich die 5 Minuten Abspann spart, gewinnt im Jahr 4 Stunden. Bei mir ist das anders. Ich kann auch Bücher nicht einfach so weglegen und dann das nächste Anfangen. Die Dinge müssen sich erst etwas setzen. Vielleicht ein Zeichen fortschreitenden Alters oder der nachlassenden Fähigkeit, mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen, wer weiß?

Auch kann ich ein Jahr nicht so einfach zu den Akten legen. Früher habe ich deshalb gerne die Jahresrückblicke gesehen. Aber seit es die fast nur noch als Commedy-Shows gibt, greife ich lieber zur Zeitung und lasse zudem lieber mein persönliches Jahr vor dem inneren Auge passieren. Vielleicht gerät mir dabei manchmal der Blick nach vorne etwas zu kurz, so dass die Gefahr größer wird, gegen eine Parkuhr oder ein Verkehrsschild zu laufen. Aber dazu habe ich ja unter anderem meine Frau, die schon dafür sorgt, dass ich nicht auf der Straße stehen bleibe.

In diesem Sinne: Euch allen ein schönes, erfolgreiches und auch auf das vergangene Jahr besinnendes neues Jahr.


P.s.: Passend zum Jahreswechsel, werde ich
heute übrigens den Half-Life-Zwerg noch ins Weltall schießen. Die Herrn Trainbuck und Falcon werden sicher wissen, wie schwer es war, den während der Hubschrauberattacken nicht aus dem Auto zu verlieren. Meine Schwiegermutter hält mich inzwischen für völlig durchgeknallt, seit sie weiß, dass ich Zwerge ins all schieße und mit Robotorhunden Wettläufe mache. Aber heeh? - Ich habe gewonnen!

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Don, kann ich Urlaub haben?

Soll ich mich nun aktiv dem internationalen Terrorismus entgegen stellen? - oder lieber mit Freund Gordon um die Häuser ziehen? Auch diese Pole könnte interessante Unterhatung bieten. Man sagt man könne, wenn man sich ihm anschließt, mit 22 Frauen... aber ich bin ja verheiratet!

Eigentlich zieht es mich auch eher in das große Aquarium. Nur sind mir da die Eintrittsmodalitäten zu blöd. Vielleicht sollte ich erst mal Urlaub auf der tropischen Insel machen. Aber wahrscheinlich muss ich mein Gefährt dazu erst mal in die Lage bringen, mich dort standesgemäß abzusetzen.

Na, ich werd mal meinen aktuellen Boss"Don Salieri"fargen, ob ich Urlaub bekomme.

Freitag, 3. August 2007

Und nun zur Börse

Kann sich noch jemand an die Männer erinnern, die man vor gefühlt 100 Jahren ab und an gesehen hat, wie sie auf riesigen Leitern die Nachkommazahlen an den Preissäulen der Tankstellen per Hand auswechselten?

Heute geht das ja bekannterweise alles elektronisch. Weniger bekannt ist, dass der Tankstellenpächter die Preisänderungen gar nicht mehr selbst vornimmt. Die Preise werden zentral gesteuert, so dass es vorkommen kann, das kurz bevor man zur Zapfpistole greift, der Preis geändert wird.

Auch nicht so schlimm. Der Hammer aber ist, dass die Mineralölkonzerne inzwischen eine Art Börsenspiel an den Tankstellen eingeführt haben und die Preise bis zu 4 x!!!! am Tag ändern.
Morgens 1,38, Mittags 1,30, Nachmittags 1,36, am Abend 1,35. Preissprünge von 8 Eurocent sind nicht die Ausnahme.

Als Benzin-Noob stelle ich mir da doch die Grönemeyer-Frage: Was soll das? Mit Angebot und Nachfrage hat das doch überhaupt nichts mehr zu tun. Eher damit, die Leute zu verwirren.

Wie gesagt, es erinnert viel mehr an die Börse: Wenn der Preis günstig ist: Kaufen und in Fässern im Keller lagern - und wenn der Preis wieder steigt, verbrauchen.

Dienstag, 10. Juli 2007

Tom(bola)

Darüber, ob Tom Cruise nun als Scientology-Anhänger den Stauffenberg spielen darf oder nicht, kann man ja streiten. Schließlich gilt ja die Religionsfreiheit, auch wenn es sich hier eindeutig um eine Sekte handelt.

Auch mag man glauben, dass es dem Herrn Cruise darum gehen mag, den deutschen Widerstand, von dem man im fernen Amerika offensichtlich nichts weiß, dort bekannt zu machen. Warum er dazu unbedingt in einer Riesenvilla am Wannsee wohnen muss, kann man etwas gutem Willen ja noch unter "Staralüren" abtun.

Was mich allerdings auf die Palme bringt ist die Tatsache, dass die deutsche Filmförderung 5 Millionen für einen hoch-kommerziellen Film übrig hat. Wie geht sowas?

Donnerstag, 5. Juli 2007

Heute: "Technikschulung"

Also, mein mp3-player hat jüngst seinen Geist aufgegeben, nur weil ich mal auf ihn getreten habe. Da dachte ich mir, kaufst du dir fluchs einen neuen, auch wieder von Creativ, weil der alte ja sonst nicht so schlecht war. Und weil es schnell gehen sollte, stand ich 10 Minuten später beim Media-Markt

Allen Verlockungen der Werbung zu trotz, habe ich auf sämtliches Gedöns in Richtung Farbdisplay, 12band-Equalizer etc. verzichtet und mich auch nicht zu einem Superflachgerät mit Akkus (nattürlich ohne Ladegerät) überreden lassen.

Als technisch durchschnittlich gebildeter Bürger war für mich lediglich wichtig, dass die Hörbücher und die Musik zügig auf den Player kommen. Also... klar: USB 2.0

Das USB 2.0 = USB 2.0 ist dachte ich bis dahin. Nun weiß ich, dass USB 2.0 auch USB 0.01 sein kann, denn (wie man übrigens auch bei Wikipedia nachlesen kann):

Wird die Schnittstelle eines Geräts mit „USB 2.0“ angegeben, heißt das nicht unbedingt, dass dieses Gerät auch die hohe Datenrate von 480 MBit/s anbietet. Standpunkt der Anbieter ist dabei, dass ein USB-2.0-kompatibles Gerät grundsätzlich jede der drei Geschwindigkeiten benutzen kann und die 2.0-Kompatibilität in erster Linie bedeutet, dass die neueste Fassung der Spezifikation eingehalten wird. 480 MBit/s dürfen also nur erwartet werden, wenn ein Gerät mit dem Logo „Certified USB Hi-Speed“ ausgezeichnet ist.

Überflüssig zu sagen, dass das von mir erworbene Gerät nicht der High-Speed Spezifikation entsprach. Ganze 20 Minuten, um 1 GB auf das Gerät zu schnecken. Also fluchs wieder umgetauscht und die Verkäuferin ["Aber das ist 2.0! 2.0 ist gut"] dann schnell noch nachgeschult.

So, liebe Susi, ich kann mich nun nicht entscheiden, welchen der zahlreichen Player ich haben will, weil die Standardplayer alle nicht 2.0 zertifiziert sind und mich niemand im Geschäft mal probehalber die Player bespielen lässt.

Irgendwelche Vorschläge?

Donnerstag, 28. Juni 2007

Gähn...

Noch muss man ja nicht alle Hoffnung aufgeben, dass nun knapp 2 Monate statt gegrilltem Tier, wärmende Kohlsuppe auf den Tisch kommt. Schließlich hat sich der Bote durch den gregorianischen Kalender ja um einige Tage verschoben. Aber so richtig gut sieht es nun tatsächlich nicht aus.

Immerhin hat es wieder mal sein Gutes, im Norden des Landes zu leben. Denn nur im Süden trifft die Regel zu 60-70% zu. Im Norden nicht.

Donnerstag, 21. Juni 2007

Filme 2: Für Falcon

Heute ist Filmtag...

Filme 1: Sex and Zaziki

Weil ihnen die gängigen Soaps zu unrealistisch sind, drehen Düsseldorfer Studenten ihre eigene Seifenoper: "Sex and Zaziki".

Leute, wenn so das realistische Leben von Studenten aussieht, dann brauche ich heute eine doppelte Portion "Verbotene Liebe". Da weiß ich wenigstens, was mir vorgegaukelt wird. Und immer wieder der Hinweis auf die (man kann es schon nicht mehr hören) verwackelten Kameraschwenks, die ich schon bei "Independent-Filmen" nicht leiden mochte.

Wir versuchen, von Folge zu Folge besser zu werden

Wie man es besser macht, kann man u.a. hier sehen.

P.s.: Immerhin ist der Titel ganz witzig

Mittwoch, 6. Juni 2007

Und nun zur Werbung

Angeblich verdankt es seine Siegeszug der geistreichen und informativen Werbung...

1917: "Pauline lass das Reiben sein... "
Verführt irgendwie dazu, in die falsche Richtung zu denken.

1950: "Spart Kohle, Arbeit, Zeit und Geld"
Klingt moderner als damals gemeint

1956: "...und nichts anderes"
Herrjeh, das war wohl die Krönung in Sachen Information

1973: "Da weiß man, was man hat"
Endlich: Das bleibt hängen. Einer der bekanntesten Slogans überhaupt. Aber geistreich???

2004: "Warten hat jetzt ein Ende"
Man ist sich seiner Marktführerschaft scheinbar schon ziemlich sicher.

2007: "Rein in die Zukunft"
Hört, hört! Sollte da etwa etwas von Nachhaltigkeit mitschwingen????


Also, auf die nächsten 100 Jahre.

Erklärung: Hiermit verbiete ich dem designierten Werbeslogan König hier (womöglich noch als erster Leser) sachdienliche Hinweise zu liefern. Verwirren Sie lieber die Leserschaft.

Dienstag, 5. Juni 2007

A new star is born (nearly)

Was haben die sich eigentlich dabei gedacht? Nach dem freundlichen Gelb, dem beruhigeden Blau nun dieses blöde Türkis. Mir fallen beim besten Willen keine 400 Dinge ein, damit es wenigstens lila wird.

Samstag, 26. Mai 2007

Beitrag zum Dulzinea Lyrikpreis

Nun meint der Herr Trainbuk, wenn er alleine an dem Spammer-Lyrikpreis teilnimmt, ist ihm der Gewinn sicher. Daher nun hier mein Beitrag, der die Ambivalenz des monetären Strebens beleuchtet und am Ende in der Religion einen Weg für die Suchenden aufzeigt .

Warum hat Erna so viel Erfolg?

Sie hat den neuen Gebiet erklaert!
Man kann Gold und Kupfer dort finden.
Die Hast ist begonnen
Du bist immer noch da.

Fremdling willkommen, wenn er Kunde von ihm, dem.
Es ist eine aktuelle wertvolle Perle welche nur von Ihnen geborgen werden muss.

Und wie war das mit den GXttern.
Er weiX alles, der Fluss, alles kann.
Gotama, dem Buddha, dem Weisen aus.

Dienstag, 22. Mai 2007

Gangsta-Story

Die Faszination der Story hat wohl mit der Liebesgeschichte des Pärchens zu tun.

C. Chestnut Barrow wuchs in den Slums von Dallas auf. Bereits als 16-jähriger begann seine kriminelle Karriere.

B. Parker hingegen wurde in ihrer Jugend mit einigen Preisen für Gedichte und Theaterstücke ausgezeichnet. Einem gut-bürgerlichen Leben schien also nichts entgegen zu stehen.

Als sie den jungen C. trifft, sich beide sofort und unsterblich ineinander.
Leider wird C. Chestnut Barrow nurTage nach der ersten Begegnung zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Frau Parker schmuggelt daraufhin einen Revolver ins Gefängnis, der Mann ihrer Träume kann fliehen, wird jedoch gefasst und diesmal zu 14 Jahren verurteilt, allerdings nach zwei Jahren bereits wieder begnadigt.

Ab jetzt folgt Überfall auf Überfall, bis es dann (durch einen unglücklichen Zufall) zum ersten Mord kommt. Nun verfolgt die Polizei die beiden unerbitterlich. Es bleibt nicht bei dem einen Mord. Ahct weitere folgen, aber immer wieder entwischt das Paar der Polizei.

Erst als Polizeichef Tom Bryant mit dem Vater eines zeitweise mit dem Paar herumziehenden Gangsters aufnimmt und dessen Sohn Straffreiheit in Aussicht stellt, gelingt es die beiden in eine Falle zu locken: Am Straßenrand stand der Lastwagendes bekannten Mitgangsters. Ein abmontiertes Rad lag neben dem Wagen auf den Boden, um eine Panne vorzutäuschen.
Hinter dem Auto versteckten sich aber sechs Scharfschützen. Als das Gangasterpaar das ihnen bekannte Auto sah und anhalten wollte um zu helfen, wurde das Feuer auf sie eröffnet.

167 Schüsse durchlöchern am 23. Mai 1934 den Ford von Bonnie und Clyde.

Donnerstag, 3. Mai 2007

Neues aus dem Ligusterweg Nr. 4


Wenn meine Frau ihre Studenten auf diese Rechenhilfe hinweist, gib es immer großes Gelächter.

Den Damen den das zu "kindisch" ist, finden vielleicht an dem schwer gealterten Quidditch-Profi gefallen.

Dienstag, 17. April 2007

Warst der König, den man gern hat, warst der Bettler, dem man gibt...

Also, ich gebe mir ja alle Mühe! Aber...

  • Obwohl die Deutsche Bahn das zweite Klasse-Fußvolk nicht mehr zum Aussteigen durch die erste Klasse lässt.
  • Obwohl ich saumüde bin
  • Obwohl kaum jemand meinen (gut gelungenen) letzten Post kommentiert hat
  • Obwohl die Deppen die falsche Grafikkarte in meinen neuen PC eingebaut haben
  • Obwohl man bei diesen Temperaturen bei ebay nur Peanuts für seine Hörbücher bekommt
... will sich einfach keine Krise einstellen.

Die haben bestimmt irgendwas in die Sonne getan!

Montag, 2. April 2007

Frühlingserwachen

Der Frühling macht es einem ja gerade sehr leicht, ihn zu mögen.
Bei Temperaturen um die 20°C kann ich im Garten nach Herzenlust in der Erde buddeln und es zeigen sich sogar schon die ersten gärtnerische Erfolge.

Am Wochenende wurde angegrillt. Bei Schweinesteaks, bunten Spießchen, Kartoffel- und Bauernsalat sowie Roséwein auf dem Balkon kann die Welt gar nicht schlecht sein.

Die Aussicht auf den baldigen Beginn der Spargel- und Erdbeerzeit lässt das Herz höher schlagen.

Und die Damenwelt trägt endlich wieder Rock und versteckt das Haar nicht mehr unter doofen Wollmützen.

"Ach", mag man da denken, "könnte nicht immer Frühling sein?"
Ohne jetzt zu philosophisch zu werden, denke ich, es ist ganz gut so wie es ist. Was wäre die Freude ohne das Leid? Was wären Frühling und Sommer ohne Herbst und Winter? Wäre es nicht langweilig, das ganze Jahr Sommer zu haben, wie auf den Kanaren oder sonstwo? Herbst und der Winter haben doch auch einiges zu bieten...

Aber ehrlich, ich freue mich jedes Mal, wenn es endlich wieder Frühling wird.

Dienstag, 27. März 2007

Sie müssen erst den Nippel durch die Lasche ziehn...

"Ein guter Koch kocht ja auch nicht nach dem Kochbuch", sprach der Herr und fügte an: "... und ein echter Mann liest eben keine Gebrauchsanweisungen!", den zum Himmel gerichteten Blick der Angetrauten wohl ignorierend.

Als die Abenddämmerung den fristgerechten Abschluss des Frühbeet-Zusammenbaus (für die Riesenauberginen) in Gefahr brachte, konnten man die Gebrauchsanweisung dann eh nicht mehr lesen.

An dieses Geschehnis erinnert, beschloss der Herr den neuen Router vielleicht doch einmal unter Einbeziehung der Gebrauchsanweisung in Betrieb zu nehmen.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Lediglich 2 der 12 Leuchtdioden verlangten nach Endgeräten, die nicht angeschlossen waren. Das brachten sie allerdings durch mißmutiges Blinken zum Ausdruck.

"Schau halt nicht hin oder male sie mit einem Edding schwarz an", sprach die Frau. "Das Geblinke macht mich wahnsinnig! Und außerdem: Ein Mann malt technische Probleme nicht an, er löst sie", entgegnete der Herr und rief bei der Hotline an. Die hilfsbereite Dame: "Haben Sie denn zufällig einen schwarzen Edding? Dann..." --- "Ein Mann löst technische..."

Daraufhin schlug die Dame vor, mit einem im Lieferumfang enthalten Kabel eine Art "Kurzschluss" im Router zu fabrizieren, der ihm vorgaukeln sollte, die gewünschten Endgeräte wären vorhanden. "Das steht aber nicht in der Gebrauchsanweisung", entgegnete der Herr besorgt und erinnerte sich an die schmerzhaften 220V, die kürzlich seinen Körper durchwanderten, als er den Glühstab der Badezimmerleuchte (ohne Gebrauchsanweisung) auswechseln wollte. "Vertrauen Sie mir!", sprach die telefonische Gebrauchsanweisung.

Und siehe da, kein Geblinke mehr!

Was soll man nun davon halten?

Sonntag, 18. März 2007

Buntes Treiben

Herrlich, Stunden auf dem Sofa lümmeln, ab und an mal mit dem Fernglas zu den Vögeln auf dem Balkon schielen - um dann nochmal 1,5 Std. dafür zu brauchen, um herauszufinden, dass es sich dabei wohl um Zeisige handelt. Mehr geht nicht. Mehr muss auch nicht.