Donnerstag, 17. Juli 2008

Introrating

Manchmal ist ja die Verpackung schöner als der Inhalt. Damit soll jetzt nicht auf bevorstehende Geburtstagsgeschenke angespielt werden, sondern eher auf Intros. Nein, Herr Falcon, keine Sorge, es geht nicht um musikalische Intros, sondern um filmische (Sagt man so?).

Vor ein paar Tagen nämlich ertappte ich mich dabei, die Sendung 37° (nach dem Heute Journal) anzuschauen, eigentlich aber nur, weil mir das Intro so gefällt. Musik und Bilder passern da meiner Meinung nach gut zusammen. Ähnlich begeistert war ich vom Intro des Kinofilms "Pink Panter", der wohl zu den längsten seiner Art gehört. Auch hier hat die Begeisterung für den Film etwas nachgelassen, das Intro liebe ich aber nach wie vor.

Noch ein Beispiel? "Sieben" Wenn man ehrlich ist, wird im Vorspann eigentlich schon fast alles verraten, was der Film dann langsam enthüllt. Sehr gut gemacht.

Sehr schön auch American Dream, bei dem das Intro quasi das Ende vorwegnimmt. Auch hier gefiel mir der Film eigentlich weniger als der Vorspann.

Tja und bei Lautlos im Weltall (Silent running) ist es wohl tatsächlich die Musik, die mich das Intro so hoch schätzen lässt. OK - Joan Baez kennt heute keiner mehr, aber sie war mal ne große Nummer.

Ok, das ich die Muppets-Intros liebe, kann man als Verschrobenheit ansehen, aber ein Klassiker sei hier noch erwähnt: "Once upon a time in the West" Einfach grandios, das Intro. Und das beste "Zitat" dieses Intros hat meiner Meinung nach "Irgendwo in Inari" mit Joachim Kroll hinbekommen.

So, nun dürft ihr....

Montag, 14. Juli 2008

Montagsmüdigkeit

Frau Floh bringt es ja immer auf den Punkt: Es ist Mitte Juli und der letzte Post ist von Ende Juni. So geht das doch nicht! Nun ist es aber so, dass der Urlaub nächste Woche beginnen soll, und wenn man dummerweise den Kollegen dies rechtzeitig vorher mitteilt, diesen immer, aber wirklich immer noch schlimme Dinge einfallen, die voher bitte zu erledigen sind.

Ferner scheine ich bei meinen häufigen Besuchen auf dem Schlachtfest meine gesamte kreative Idee zu verbrauchen. Immerhin habe ioch mich in die TOP 50 hochgearbeitet.

Aber all das ist natürlich kein Grund, nicht ab und an mal was aus dem wirklichen Leben zu berichten. Allein, dass die Zucchinis dieses Jahr nciht so recht wollen und meine neue Vorliebe für Stachelbeeren scheinen mir nicht interssant genug. Auch über die Kosten der neuen Bahncard, die wieder mal ansteht, mag ich mich hier nciht beklagen, bin ich doch einer der wenigen zufriedenen Bahnkunden.

Wenn ich ehrlich bin habe ich gehofft es merkt keiner und ich kann nach dem Urlaub einfach bis Weihnachten die Estland-Fotos, die ich mit der neuen digitalen Spiegelreflexkamera zu machen gedenke, posten - weil - die werden natürlich spitze!

Genial war ja der Falconsche Wettberwerb im letzen Jahr, bei dem jeder aus den 10 ausgefallensten Suchbegriffen eine Geschcihte schreiben sollte, die dann alle auf seinem Blog zu lesen waren. Aber, wenn ich das jetzt auch mach, ist es ja irgendwie langweilig.

So grübele ich nun schon lange darüber nach, wie man denn wieder etwas Fahrt aufnehemen kann.

So, mun muss ich aber weiter arbeiten...

Mittwoch, 25. Juni 2008

Mittwochsfussball

Also, da ich in allen Fußballtipprunden mit Sicherheit den letzten Platz belege und schon mein Vater an Enterbung dachte, als ich erst dem Turnverein, dann dem Tischtennisverein und schließlich dem Volleyballverein beitrat, aber mich nie so richtig für Fußball interessierte, kann ich es mir erlauben, blöde Fußballfragen zu stellen.

Eine ist zum Beispiel, warum die Torwarte(wärte?) immer Abschläge machen, die bis in den gegnerischen Strafraum gehen, dort vom Gegner zu 85% entgegengenommen werden, woraufhin sich aus dem schnellen Konter eine gefährliche Situation für die eigene Mannschaft ergibt? Der Sinn dieser Abschläge ist mir bisher verborgen geblieben. Besteht vielleicht doch eine 0,5%iger Chance auf ein Tor? Oder dient der Abschlag dazu, dem Gegner zu zeigen, was man für einen "Wumm" hat?


Eine andere Frage dreht sich um die Torwarthandschuhe: Wie groß dürfen die eigentlich sein? Ich habe das Gefühl, die Handschuhe haben so gar nichts mehr mit Größe der Hand die in ihnen steckt zu tun.

Und schließlich: Gab es nicht mal eine Zeit, in der die Spieler die Trikots in die Hose stecken mussten? Die scheint vorbei. Weiß einer warum?


Dienstag, 24. Juni 2008

Montagsgrillen

Eigentlich ist es ja viel zu warm fürs Grillen. Aber gestern wurde wieder mal gebruzelt was das Zeug hält. Leider hat es den Grillmeister des öfteren auch persönlich erwischt...



Nun, nicht verzagen, sondern mit dem Grillanzünder hinter der nächsten Ecke warten.

Und nicht vergessen, immer freundlich bleiben und zurückgrüßen...

Montag, 23. Juni 2008

Eifellhochzeit

Am Wochenende ging es zu einer Hochzeit von Freunden in die Eifel. Wer es nicht weiß, man ist dort meist Bauer und allermeist katholisch. Als Ex - Evangelist war dies mein erstes Zusammentreffen mit dem Katholizismus bei einer Hochzeit. In meiner Kölner Zeit ist das Treffen irgendwie nie zustande gekommen.

Die Zeremonie begann meinen Erwartungen nach damit, das der Pope sich ausführlich darüber ausließ, dass das was Gott zusammengeführt, nicht vom Menschen… usw. Was mich dann aber wirklich erstaunte, war dass die Katholiken offenbar einen einstudierten Ritus bei Trauungen oder gar bei Gottesdiensten ganz allgemein haben. Zunächst steht man ca. jedes zweite oder dritte Lied auf. Für mich nicht erkennbar, nach welcher Regel. Dann weiß die Gemeinde genau, wann in welchem Gebet man etwas einwirft. Was habe ich leider so gut wie nie verstanden. Aber es war mehr als ein schlichtes "Amen". Positiv vermerken konnte ich, dass das Liedgut irgendwie fröhlicher als bei den Evangelisten ist. Das kann aber auch an der Auswahl des Paares gelegen haben. Sehr schön auch, dass die Songs kürzer sind, als ich es von der Konkurrenz kenne.

Highlight der Veranstaltung war der Küster, der (im wahren Sinne) Gott sei Dank den Großteil der Zeremonie durchführte. Traute er sich doch ganz öffentlich zu verkünden, dass sich die beiden während des Kölner Karnevals näher gekommen sind, der bei der katholischen Kirche gleich nach Blasphemie in der Liste der Todsünden steht.

Schön auch war, dass man bei den Katholiken keinerlei Hemmungen hat, die Lieder, deren Texte selbstverständlich alle auswendig kennen, aus vollem Halse mitzusingen. Mitunter entspannte sich sogar eine Art Gospel zwischen dem Küster und der Gemeinde. Auch hier wieder ungewöhnlich, dass alle wussten, wer wann was zu singen hat. Klar, dass auch das Vaterunser gesungen wurde.

Aber auch in der Eifel scheint sich die Kirche in Zukunft etwas wärmer anziehen zu müssten. Bei der abschließenden "Kommunion?" knieten sich nur ca. 80% der Anwesenden auf die Fußbank.

Bleibt abschließend nur noch festzuhalten, dass die Damen (es waren wirklich nur Damen!), die am inbrünstigsten am Gottesdienst teilnahmen, dann später die waren, die auch am inbrünstigsten tanzten, was vermuten lässt, dass meine vor Jahren hier mal ausgeführte Theorie über die Symetrie von Tanz und Sex ggf. noch um das Gebet erweiterbar wäre.

Allerabschließend möchte ich aber noch bemerken, dass ich mich hier nicht über Gläubige Menschen lustig machen will. Es geht mir schlich darum, meinen persönlichen Eindruck zu schildern.